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Vom Opfer sexueller Belästigung 1976 und vom Opfer sexueller Gewalt 2008 bis zur Cardinale in pectore 2010 und in die höchste Kategorie der Kardinäle 2013. Was könnte noch kommen?

 

Die Novembertage sind trist. Es gibt kaum sonnige Tage im November. Was eignet sich dann besser, als auch noch einige Gedenktage mit tristestem Inhalt in diese Zeit zu legen? Mitte November ist traditionell der Volkstrauertag. Er fällt dieses Jahr auf den 15. November 2020. In evangelischen Kirchen wurde am Mittwoch danach der Buß- und Bettag gefeiert, der nur noch in Sachsen gesetzlicher Feiertag ist. In evangelischen Kirchen geht es dann am darauf folgenden Sonntag wieder aufwärts mit dem Ewigkeitssonntag, der Freude und Hoffnung verspricht. In der römisch-katholischen Kirche heißt dieser Sonntag vor der Adventszeit Christkönigsonntag und verströmt ebenfalls Freude und Hoffnung.

Als würde dies nicht schon reichen, setzt der Europarat seit 2014 den „Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“ auf den 18. November fest. Völlig willkürlich. Papst Franziskus zieht gleich nach und hat 2014 angeregt, einen Gebetstag für die Opfer sexueller Gewalt in der römisch-katholischen Kirche „rund um den 18. November“ einzuführen. Dieser wird nun entweder am Sonntag vor dem 18. November oder am Sonntag nach dem 18. November begangen.

Was soll das, wenn sogar Päpste vergewaltigen lassen oder selbst vergewaltigen? Man muss annehmen, dass Papst Benedikt XVI. mich am Ostersonntag, dem 23. März 2008, durch sechs vatikanische Polizisten schwer misshandeln ließ. Zehn Körperverletzungen wurden mir zugefügt, die von der Staatsanwaltschaft Regensburg 2017 als Vergewaltigung eingestuft wurden. Da es der Pentlinger Bürger(1) Joseph Ratzinger war, der diese Körperverletzungen entweder angeordnet oder zumindest geduldet hat und da er nichts, aber auch gar nichts unternommen hat, damit die Täter juristisch belangt wurden, klemmt nun die Staatsanwaltschaft Regensburg bei der weiteren Bearbeitung der Strafanzeige. Die römische Präfektur hat gleich gar nichts unternommen, damit ich zu meinem Recht komme und nicht alle Rechnungen selbst zahlen muss.

Als würde dies nicht reichen, setzte Papst Franziskus 2016 den neu eingeführten „Welttag“ der Armen“ auch noch in die Zeit „rund um den 18. November“. Er wird heute zum fünften Mal im Petersdom mit hundert angeblich Armen gefeiert. Eine Frau war bei der Live-Übertragung auf k-tv zu sehen, die mit einer Videokamera während der Messe filmte. So arm kann sie nicht sein.

Ich wurde erstmals mit zwölf Jahren 1976 von dem Religionslehrer, der auch der Sprengelpfarrer und der Kindergottesdienstpfarrer war, sexuell belästigt. In allen Ausbildungsstufen und in allen Arbeitsbereichen (außer im Journalismus) wurde ich nachweislich sexuell belästigt. Opfer sexueller Gewalt wurde ich „nur“ am Ostersonntag, 23. März 2008, mitten im Vatikan. Ich hatte innere Blutungen, an denen ich versterben hätte können. Die Folgen der damaligen Körperverletzungen führten 2017 zu einer schweren Operation. Eine weitere Operation steht noch aus.

Da ich nach Ostern 2008 nicht wusste, ob ich überleben würde, stand ich am 14. Juni 2008 in Santa Maria di Leuca auf, um mit Papst Benedikt XVI. die Einsetzungsworte zu sprechen und die erste inoffizielle Feier der „Eucharistischen Ökumene“ zu begehen. Am 20. November 2010 kreierte mich Papst Benedikt XVI. zur Cardinale in pectore. Es war die gleiche Feier, bei der Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, Kardinal wurde. Welch ein  Triumph! 2008 vergewaltigt, 2010 Cardinale in pectore. Es ist der Klang des Christkönigsonntags. Es ist der Klang der Ewigkeit, die in unsere Zeit dringt und einen hellen Widerschein davon gibt, was uns alle eines Tages erwartet. Jesus Christus ist Sieger.

Päpste lassen vergewaltigen oder vergewaltigen selbst, wie Papst Franziskus in den ersten Jahren seiner Amtszeit, als er junge asiatische Nonnen zum Sex „überredete“. Ich habe der Kirche einen neuen Schwung in der Ökumene seit 2008 gebracht. Durch mich sieht die römisch-katholische Kirche einen Weg zur Weihe von Frauen zu Priesterinnen.

Ich bin kein Opfer sexueller Gewalt. Für mich als Opfer sexueller Gewalt hat niemand gebetet und braucht niemand zu beten. Ich will die etwa 60.000 Euro, die ich persönlich für die medizinische Behandlung der Folgen der zehn Körperverletzungen gezahlt habe, von der römisch-katholischen Kirche zurück.

Ich bin seit 20. November 2010 Cardinale in pectore und habe am 12. März 2013, einen Tag vor der Wahl von Papst Franziskus, der sich um nichts kümmert, vier Stimmen im Konklave bekommen. Als Cardinale in pectore gehöre ich zur römisch-katholischen Kirche. Weil ich vier Stimmen im Konklave bekommen habe, gehöre ich zur höchsten Kategorie der Kardinäle, nicht zur niedrigsten, wie der seit Februar 2020 beurlaubte Erzbischof Georg Gänswein behauptet hat.

Der 20. November ist ein Tag der Freude. Am 20. November 1942 wurde der neu gewählte US-Präsident Joe Biden geboren. Am 20. November 1947 hat die englische Königin Elizabeth II. Prinz Philip geheiratet. Am 20. November 2010 wurde ich, Elke Göß, Cardinale in pectore.

Ich habe Rechte in der römisch-katholischen Kirche. Keiner muss sich auf den Opferstatus zurückziehen oder sich darauf beschränken lassen. Ich habe als Opfer das meiste daraus gemacht, was man machen kann. 2008 Opfer sexueller Gewalt. Zwei Jahre später, 2010, Cardinale in pectore. Fünf Jahre später, 2013, in der höchsten Kategorie der Kardinäle angekommen.

Solo Deo Gloria. Gott ist mächtig, wunderbar, herrlich, wunderschön und er wird der Gewinner sein. Teologia triumphalis vincera. Sein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Elke Göß

 

(1) Pentling ist eine Gemeinde, die am 31. Dezember 2008 5.812 Bürgerinnen und Bürger, darunter Joseph Ratzinger, zählte. Sie liegt im Landkreis Regensburg und grenzt direkt an das Stadtgebiet von Regensburg an. In Pentling ist Joseph Ratzinger seit 1969 gemeldet. Seit 1987 ist er Ehrenbürger der Gemeinde. Vgl. Pentling, https://de.wikipedia.org/wiki/Pentling,15.11.2020

 

Regensburg, 15. November 2020

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update: 20. November 2020

Installation: 10. Mai 2018

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