Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Haben Fake-News aus dem direkten Arbeits- und Wohnumfeld von Papst Benedikt XVI. die "Eucharistische Ökumene" und eine mögliche Frauenordination in der römisch-katholischen Kirche verhindert?

 

Der Vatikan kämpft gegen Fake-News.(1) Offensichtlich sind Fake-News ein Problem im Vatikan und im Umfeld des Vatikans. Dieses Problem gab es in einer größeren Ausbreitung im Pontifikat von Papst Benedikt XVI. noch nicht. Im Pontifikat des deutschen Papstes war noch von Gerüchten die Rede, die es so und anders bereits seit der Antike gibt.

Elke Göß hat fünf Tage nach dem "52. Welttag für die Sozialen Kommunikationsmittel", der in Deutschland dieses Jahr am 10. September 2017 begangen wurde, in dem Artikel "Die Verbreitung von Fake-News durch Ingrid Stampa und Birgit Wansing zu Lasten von Elke Göß"(2) darauf aufmerksam gemacht, dass von Rechts wegen strafbare Verleumdungen gegen sie aus dem direkten Arbeits- und Wohnumfeld von Papst Benedikt XVI. bzw. Papst em. Benedikt XVI. kamen. Deren Verbreitung hält offensichtlich immer noch an.

Dieser Hinweis ist insofern von zeitgeschichtlicher Bedeutung, da immer noch nicht geklärt ist, warum Papst Benedikt XVI. bei der Vorbereitung weltweit geplanter Feierlichkeiten für eine "Eucharistischen Ökumene"(3) nicht bis zur Vollendung ging. Diese Frage tangiert auch die von Elke Göß aufbereitete These, dass der Dienstniederlegung von Papst Benedikt XVI. ein Putsch voranging.(4) Im Jahr 2015 und 2016 hatte Elke Göß mehrere Hinweise von Bischöfen aus unterschiedlichen Ländern bekommen, dass sie nicht gewusst hätten, dass diese weltweiten Feierlichkeiten mit der Dienstniederlegung von Papst Benedikt XVI. niemals mehr stattfinden würden. Mehrere Bischöfe gingen davon aus, dass diese Feierlichkeiten noch bevorstünden. Mit dem Artikel "Die Verbreitung von Fake-News durch Ingrid Stampa und Birgit Wansing zu Lasten von Elke Göß" kann nun erstmals öffentlich diskutiert werden, ob das direkte Arbeits- und Wohnumfeld von Papst Benedikt XVI. Druck ausgeübt hat auf den deutschen Papst, die "Eucharistische Ökumene" mit einer bayerischen evangelisch-lutherischen Pfarrerin nicht zu feiern. Nun ist öffentlich bekannt, dass sich ausnahmslos alle deutschsprachigen Personen aus dem privaten Umfeld von Papst Benedikt XVI. gegen Pfarrerin a.D. Elke Göß und die "Eucharistische Ökumene" wandten: sein Privatsekretär Erzbischof Dr. Dr.hc Georg Gänswein, seine Sekretärin und Übersetzerin Birgit Wansing, seine ehemalige Haushälterin und Vertraute Ingrid Stampa, sein Bruder Domkapellmeister i.R. Professor Dr. Georg Ratzinger, der damalige Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller und die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Die drei Letztgenannten sprachen sich mehrfach in Regensburger und in regional in Bayern verbreiteten Medien gegen Frauen als Priesterinnen in der römisch-katholischen Kirche aus. Die Faktenlage bezüglich der Äußerungen, die Birgit Wansing vorwiegend in einem baden-württembergischen Dorf und in Rom, aber auch auf Apostolischen Reisen von Papst Benedikt XVI., verbreitete, hätten für Elke Göß bereits seit einiger Zeit ausgereicht, Birgit Wansing des Verbreitens von Verleumdungen zu bezichtigen. Zwei Mal hat Elke Göß mahnende Hinweise von einem hochrangigen Vertreter der römisch-katholischen Kirche in Deutschland bekommen, dass sie sich von Erzbischof Dr. Dr.hc Georg Gänswein distanzieren solle und ihre positive Darstellung seiner Person auf ihrer Homepage unterlassen solle. Elke Göß ist darüber hinaus bekannt, dass der Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI. Erzbischof Dr. Dr.hc Georg Gänswein gegebenenfalls alles gegen eine "Eucharistische Ökumene" unternehmen würde. Lediglich der Nachweis über die derzeitige Einstellung von Ingrid Stampa zu Pfarrerin a.D. Elke Göß und zur "Eucharistischen Ökumene" fehlte in der vollkommenen Darstellung des Umfelds von Papst em. Benedikt XVI. noch. Da die aus Rom angereiste ehemalige Haushälterin Ingrid Stampa am 9. September 2017 längere Zeit auf Elke Göß in Regensburg gewartet haben muss und da ein solches Verhalten gegebenenfalls als Nachstellung bezeichnet werden könnte, ergab sich aus diesem Verhalten das noch fehlende Puzzle-Teil im Umfeld von Papst em. Benedikt XVI.

Damit eröffnen sich einige Fragen. Wurde auf Papst Benedikt XVI. Druck ausgeübt, die "Eucharistische Ökumene" nicht gemeinsam mit Pfarrerin a.D. Elke Göß zu feiern? Es gibt eine Äußerung von Gloria von Thurn und Taxis, dass sie bereit wäre, ihr Möglichstes zu tun, um Priesterinnen in der römisch-katholischen Kirche zu verhindern. Zwischenzeitlich hat sich Gloria von Thurn und Taxis mit dem inzwischen verstorbenen Kölner Kardinal Joachim Meisner getroffen und die beiden haben sogar ein Buch gemeinsam geschrieben.(5) Sicherlich haben sie in diesem Zusammenhang oder später auch über die Möglichkeit einer "Eucharistischen Ökumene" und einer Frauenordination in der römisch-katholischen Kirche gesprochen. Anlässlich des Todes von Joachim Kardinal Meisner gab Pfarrerin a.D. Elke Göß bekannt, dass der als erzkonservativ geltende Kölner Kardinal ein Befürworter der "Eucharistischen Ökumene" war.(6) Ein starker Befürworter der "Eucharistischen Ökumene" war auch der im Dezember 2016 verstorbene Opus Dei-Chef Bischof Javier Echevarría.(7) Bekannt ist, dass nach dem 14. Juni 2008 eine außerordentliche Bischofskonferenz zu diesem Thema stattfand und dass das Kardinalskollegium gemeinsam mit Papst Benedikt XVI. über die "Eucharistische Ökumene" und Pfarrerin a.D. Elke Göß beraten und abgestimmt hat. Es gab somit nach dem 14. Juni 2008 einen breiten zustimmenden Konsens zwischen den drei Führungsebenen in der römisch-katholischen Kirche: dem Papst, dem Kardinalskollegium und der weltweiten Bischofskonferenz. Dennoch legte Papst Benedikt XVI. am 28. Februar 2013 seinen Dienst nieder, ohne die Bearbeitung der Frage, wann eine "Eucharistische Ökumene" weltweit gefeiert werden könnte, abgeschlossen zu haben. Ebenso offen liess Papst Benedikt XVI. die juristische Aufarbeitung der dreistündigen Misshandlungen, die Pfarrerin a.D. Elke Göß am Ostersonntag, 23. März 2008, durch sieben vatikanische Gendarmen angetan wurden.(8) Ob es einen Zusammenhang zwischen der am 23. März 2008 nur als potenzieller Möglichkeit bestehenden "Eucharistischen Ökumene" und den Misshandlungen, die Pfarrerin a.D. Elke Göß an jenem Ostersonntag durch die vatikanische Gendarmerie erfahren hat, gibt, ist bis heute nicht bekannt. Auch wer in letzter Instanz die Verantwortung für die bis heute nachwirkenden Körperverletzungen zu übernehmen hat, ist bisher noch nicht klar. Eindeutig ist, dass das direkte Arbeits- und Wohnumfeld von Papst Benedikt XVI. eine völlig konträre Meinung vertrat zu den Beschlüssen der außerordentlichen Bischofskonferenz 2008 und dem Kardinalskollegium. Diese konträre Meinung haben Privatsekretär Erzbischof Dr. Dr.hc Georg Gänswein, Sekretärin, Übersetzerin und Haushälterin von Erzbischof Dr. Dr.hc Georg Gänswein Birgit Wansing, die ehemalige Haushälterin und Vertraute von Papst em. Benedikt XVI. Ingrid Stampa und der Papst-Bruder Domkapellmeister i.R. Professor Dr. Georg Ratzinger beibehalten. Im Zusammenhang mit der Beendigung seines Dienstes als Präfekt der Glaubenskongregation(9) hat Gerhard Ludwig Kardinal Müller gegenüber Medienvertretern gesagt, die Frage, ob er für oder gegen eine Frauenordination in der römisch-katholischen Kirche sei, habe bei der Beendigung seiner Beauftragung als Präfekt der Glaubenskongregation keine Rolle gespielt. Pfarrerin a.D. Elke Göß ist bekannt, dass Gerhard Ludwig Kardinal Müller als Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität München Ende der 1980er Jahre gegen eine damals noch nicht so genannte "Eucharistische Ökumene" war. In den vergangenen mehr als 35 Jahren kann sich die Einstellung von Gerhard Ludwig Kardinal Müller dazu verändert haben. Ob die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis derzeit für oder gegen eine "Eucharistische Ökumene" plädiert und wie ihre Einstellung zur Frauenordination in der römisch-katholischen Kirche aussieht, wenn sie einbezieht, dass Papst Benedikt XVI. diese unter bestimmten Umständen für möglich hält, ist nicht bekannt. Zeitgeschichtlich ist es von hoher Bedeutung, ob sich das private Arbeits- und Wohnumfeld von Papst Benedikt XVI. offen oder verdeckt gegen den Willen des Papstes, gegen Beschlüsse der außerordentlichen Bischofssynode und gegen die Beratungen und Beschlüsse des Kardinalskollegiums stellte.

Der Urheber oder die Urheberin von Fake-News sind oftmals nicht oder nur sehr schwer zu ermitteln. Durch Aussagen von mehreren Personen, mit denen Elke Göß selbst gesprochen hat, können die Darstellungen von Lib & In-Autorin Elke Göß zu diesem Thema als gut recherchiert gelten. Die Namen dieser Personen, die man als Primärquellen bezeichnen kann, werden nicht veröffentlicht, da für Lib & In wie für alle Medien der presserechtlich basierte Informandenschutz gilt.

 

Elke Göß

 

(1) vgl. Vatikan gegen Fake-News, http://de.radiovaticana.va/news/2017/09/29/vatikan_gegen_fake_news/1339715,01.10.2017

(2) vgl. Göß Elke (2017): Die Verbreitung von Fake-News durch Ingrid Stampa und Birgit Wansing zu Lasten von Elke Göß, erschienen bei Lib & In am 15. September 2017, http://www.libandin.com/justizreform-25/,01.10.2017

(3) vgl. Göß Elke (2013): Die eucharistische Ökumene mit in der apostolischen Sukzession ordinierten, zölibatär lebenden evangelischen Theologinnen ist durch Papst Benedikt XVI. vollzogen – ein persönliches Bekenntnis zum bayerischen Papst von einer lutherischen Pfarrerin, erschienen bei Lib & In am 24. Februar 2013, update: 17. September 2014, http://www.libandin.com/archiv-dokumentation-4/,01.10.2017

(4) vgl. Göß Elke (2015): Putsch gegen Papst Benedikt XVI. Grenzmarkierungen in der Geschichte des Vatikans, Liberale Gesellschaftsanalyse, Band 10. ebook, 1. Januar 2015, http://www.libandin.com/elke-goess-liberale-gesellschaftsanalyse-ebooks/,01.10.2017

(5) vgl. Göß Elke (2010): Der religiös einfühlsame Kardinal erklärt der biederen Fürstin, wie traditionelle Religion aussehen kann, Rezension zu Thurn und Taxis Gloria von/Meisner Joachim (2008): Die Fürstin und der Kardinal: Ein Gespräch über Glauben und Tradition, erschienen bei Amazon am 15. Dezember 2010

(6) vgl. Göß Elke (2017):  Der Kölner Alt-Erzbischof Joachim Kardinal Meisner ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Er war ein Befürworter der "Eucharistischen Ökumene", erschienen bei Lib & In am 16. Juli 2017

(7) vgl. Göß Elke (2016): Opus Dei-Chef Bischof Javier Echevarría ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Er war ein Befürworter der "Eucharistischen Ökumene", erschienen bei Lib & In am 13. Dezember 2016

(8) vgl. Göß Elke (2017): Dokumentation der Korrespondenz wegen der Misshandlungen und der Vergewaltigung an Ostern 2008 durch die vatikanische Gendarmerie im Vatikan, erschienen bei Lib & In am 24. Mai 2017; vgl. Göß Elke (2017): Ostern kommt vor Juni. Mehrfachen Körperverletzungen und einer Vergewaltigung durch sechs vatikanische Gendarmen am 23. März 2008 im Vatikan folgte die 'Eucharistische Ökumene' am 14. Juni 2008 in Santa Maria di Leuca, erschienen bei Lib & In am 29. August 2017

(9) vgl. Göß Elke (2017): Papst Franziskus verlängert das Mandat von Gerhard Ludwig Kardinal Müller für alle seine päpstlichen Beauftragungen ab dem 2. Juli 2017 nicht, erschienen bei Lib & In am 3. Juli 2017

 

erschienen bei Lib & In am 1. Oktober 2017

 

ܐܽܘܟ݂ܰܪܺܝܣܛܺܝܰܐ  Θεία Ευχαριστία  eucharistia  أفخارستيا  евхари́стия  Eucharist  eucaristia  eucharistie  eucarestia  eucharystia  eucharistie  Eucharistie

update: 27. Mai 2019

Installation: 10. Mai 2018

ܐܽܘܟ݂ܰܪܺܝܣܛܺܝܰܐ  Θεία Ευχαριστία  eucharistia  أفخارستيا  евхари́стия  Eucharist  eucaristia  eucharistie  eucarestia  eucharystia  eucharistie  Eucharistie