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Allerheiligen und 1. Advent. Die römisch-katholische Kirche und die protestantischen Kirchen beginnen ihr Kirchenjahr zu unterschiedlichen Zeiten

 

In der evangelisch-lutherischen Kirche und in der römisch-katholischen Kirche wird im Monat November jedes Jahr über das Thema des Weltendes, des Wiederkommens von Jesus Christus und über den anschließenden Beginn des Reiches Gottes nachgedacht. Man könnte meinen, zum Jahresende eignet sich das Nachdenken darüber, wie die ferne Zukunft aussehen mag. Doch das ist nicht so.

In der römisch-katholischen Kirche hat das neue Kirchenjahr bereits am 1. November mit Allerheiligen begonnen. Das Nachdenken über das Wiederkommen von Jesus Christus und über den Beginn des Reiches Gottes steht in der römisch-katholischen Kirche am Anfang des Kirchenjahres. In den protestantischen Kirchen bewegt sich das Kirchenjahr im November auf sein Ende am Ewigkeitssonntag hin. Kirchenjahresbeginn in den protestantischen Kirchen ist der 1. Advent.

Im Advent sollen sich Christinnen und Christen nach protestantischem Verständnis auf die Ankunft von Jesus Christus an Weihnachten und am Ende aller Zeiten vorbereiten. In der römisch-katholischen Kirche gilt der Advent teilweise bis heute als Bußzeit und als Fastenzeit. Also noch nicht einmal über das Datum des Beginns eines neuen Kirchenjahres sind sich die protestantischen Kirchen und die römisch-katholische Kirche einig. Es gibt keinerlei ökumenische Bestrebungen, sich darüber überhaupt Gedanken zu machen.
 

Elke Göß

 

erschienen bei Lib & In am 12. November 2017

 

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update: 27. Mai 2019

Installation: 10. Mai 2018

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