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Wird es eine Päpstin, Bischöfinnen und Priesterinnen in der römisch-katholischen Kirche geben?

 

Einleitung

1. Auftrag der Kirche an der Bibel zentrieren

2. Keine protestantische Sowohl-als-auch-Argumentation

3. Das Heil in der Kirche kommt von Christus und das Zentrum der römisch-katholischen Kirche liegt in Rom

4. Der deutsche Sonderweg. Den Papst manipulieren zu wollen, ist Zeitverschwendung

5. Erste Annahme: Eine Frau wurde Cardinale in petto und bekam vier Stimmen im Konklave

6. Zweite Annahme: Ein Cardinale in petto gehört zum Körper jedes Papstes

7. Gefahr, exkommuniziert zu werden, wenn man die Entscheidungen des Papstes nicht akzeptiert

8. Gedankenexperiment: Eine Frau würde als Cardinale in petto mehrheitlich in einem Konklave zur Päpstin gewählt

9. Weihe zum Bischof bzw. zur Bischöfin von Rom nach der mehrheitlichen Zustimmung der Kardinäle im Konklave

10. Die Wahl einer Päpstin in einem Konklave wäre eine „Reform von oben“

11. Pfarrerinnen und Bischöfinnen evangelischer Kirchen erfüllen nicht die notwendigen Bedingungen, um eine Bedeutung für die römisch-katholische Kirche zu haben

12. Nach der Wahl einer Päpstin und deren Weihe zur Bischöfin wäre die Weihe von Frauen zu Bischöfinnen in der römisch-katholischen Kirche möglich  

13. Durch die Päpstin geweihte Bischöfinnen der römisch-katholischen Kirche würden geeignete Priesteramtskandidatinnen zu Priesterinnen weihen

14. Aktualisierungen des römisch-katholischen Kirchenrechts und eine Enzyklika zur Weihe von Frauen zu Bischöfinnen und Priesterinnen

15. Die römisch-katholische Kirche ist keine Institution im demokratischen Sinn. Ihre Verfassung gleicht einer absoluten kirchlichen Monarchie

Fazit

 

Einleitung

 

Rainer Maria Kardinal Woelki hegt Skepsis gegenüber dem Synodalen Weg.(1) Insbesondere der Text des Synodalforums „Frauen in den Diensten und Ämtern der Kirche“(2) lasse schlimme Befürchtungen in ihm aufsteigen. Rainer Maria Kardinal Woelki will zukünftige Neuerungen daran messen, ob sie in der Bibel fundiert sind und von Ewigkeit her wahr sind.

Wird es eine Päpstin, Bischöfinnen und Priesterinnen in der römisch-katholischen Kirche geben? Was sagt das römisch-katholische Kirchenrecht dazu? Wie könnte eine „Reform von oben“ die Zukunft der römisch-katholischen Kirche bestimmen? Wann werden Frauen zu Weiheämtern zugelassen?

 

1. Auftrag der Kirche an der Bibel zentrieren

 

Liest man nur diesen einen Satz gleich im ersten Abschnitt des Papiers des Synodalforums, so versteht man, was Rainer Maria Kardinal Woelki meint: „Nur mit Frauen und Männern und ihren vielfältigen Berufungen, Lebenserfahrungen, Kompetenzen und Charismen kann die Kirche ihrem Auftrag gerecht werden: Jesus Christus vor allem mit den Suchenden zu suchen und zu finden.“(3) Die Kirche hat ihren Auftrag nicht darin, mit Suchenden zu suchen und zu finden. Wo soll das im Neuen Testament stehen? Der Auftrag der Kirche findet sich im Missionsbefehl: „Gehet hin in alle Welt und machet zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen Gottes, des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ (Matthäus 28,19). Schon die Definition des Auftrags der Kirche entspricht nicht dem biblischen Zeugnis.

 

2. Keine protestantische Sowohl-als-auch-Argumentation

 

Man wird kaum mit einer protestantischen Sowohl-als-auch-Argumentation einen neuen Weg in der römisch-katholischen Kirche beschreiten können: Getaufte, Gefirmte, Gewählte, Beauftragte und Geweihte.(4) Diese Gleichmacherei-Rhetorik führt zu keinem Ergebnis. Man wird in der Sprache der römisch-katholischen Kirche sprechen müssen, um Gehör zu finden und um verstanden zu werden. Protestantische Gleichmacherei nachzuahmen, wird zu nichts führen.

 

3. Das Heil in der Kirche kommt von Christus und das Zentrum der römisch-katholischen Kirche liegt in Rom

 

Der Anspruch, dass eine Arbeitsgruppe irgendwo in Deutschland den Weg in der römisch-katholischen Weltkirche ebnen und öffnen könnte hin zur Weihe von Frauen zu Priesterinnen, ohne dass die Amtskirche einbezogen ist und vorkommt, ist verwegen und wird nicht zum Ziel führen (können). Eigentlich müsste sich Rainer Maria Kardinal Woelki nicht so sehr sorgen. Argumentationen, die vom römisch-katholischen Weg abkamen, gab es in der Geschichte schon immer. Sie führten teilweise zu Spaltungen. Vielleicht sind sie notwendig, damit deren Vertreterinnen und Vertreter eines Tages deren Sinnlosigkeit und Ergebnislosigkeit erkennen (können). Wer römisch-katholisch ist, weiss, dass die Fragen nach der Weihe für Frauen zu Priesterinnen der Papst entscheidet. Ohne sein Wort und ohne seine Zustimmung wird sich nichts ändern.

 

4. Der deutsche Sonderweg. Den Papst manipulieren zu wollen, ist Zeitverschwendung

 

Schon bei Papst Benedikt XVI. hat es nichts gebracht, ihn gezielt und manipulativ misszuverstehen. Eine Fantasie, wie Papst Franziskus ist oder sein könnte, ist Zeitverschwendung. Man kann den Papst nicht hin und her schieben, wie es einem passt. Es ist gut, dass Rainer Maria Kardinal Woelki sein Unbehagen äußert. Seine Worte könnten als Warnung verstanden werden, sich zu weit vom römisch-katholischen Weg zu entfernen. „Wer Ohren zu hören hat, der höre.“ (Markus 4,9)

 

5. Erste Annahme: Eine Frau wurde Cardinale in petto und bekam vier Stimmen im Konklave

 

Nur einmal angenommen: Papst Benedikt XVI. hätte 2010 eine Frau zur „Cardinale in petto“ ernannt und sie hätte 2013 vier Stimmen im Konklave bekommen, aus dem Jorge Mario Bergoglio als Papst hervorging. Angenommen, der Vatikan hätte sieben Jahre benötigt, um zu bestätigen, dass eine Frau als Cardinale in petto erstmals in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche vier Stimmen im Konklave bekommen hat.

Als der erste Wahlzettel mit dem Namen der Frau „pastora …“ verlesen worden war, gab es ein Staunen in der Sixtinischen Kapelle unter den Kardinälen. Das Konklave wurde kurzzeitig unterbrochen, um zu klären, wie es weitergehen soll. Meint irgendjemand auf diesem Planeten, dass einer der in der Sixtinischen Kapelle anwesenden Kardinäle dies jemals in seinem Leben wieder vergessen würde?

 

6. Zweite Annahme: Ein Cardinale in petto gehört zum Körper jedes Papstes

 

Angenommen, Papst Franziskus hätte in seinem Pontifikat alles getan, um diese Frau zu schonen und zu schützen. Ein nachfolgender Papst kann eine Ernennung zum „Cardinale in petto“ nicht rückgängig machen. Cardinale in petto ist man oder frau auf Lebenszeit. Ein Cardinale in petto gehört zum Körper des Papstes, jedes Papstes. Die zur Cardinale in petto 2010 ernannte Frau gehört sowohl zum Körper von Papst Benedikt XVI. wie zum Körper von Papst Franziskus.

 

7. Gefahr, exkommuniziert zu werden, wenn man die Entscheidungen des Papstes nicht akzeptiert

 

Wenn dies alles stimmt, dann würden Katholikinnen und Katholiken, die so sprechen würden, als gäbe es diese Ernennung einer Frau zur Cardinale in petto nicht, sich gegen die Entscheidung von Papst Benedikt XVI. wenden und sich gegen den Willen von zwei Päpsten aussprechen. Damit ist man schon sehr nahe daran, von der Glaubenskongregation exkommuniziert zu werden. Nur einmal angenommen, diese Frau würde im nächsten Konklave noch mehr Stimmen bekommen oder vielleicht sogar eine Zweidrittel-Mehrheit, dann wäre sie zur Päpstin gewählt. Sicher gäbe es dann immer noch einige Katholikinnen und Katholiken, die stur und verbohrt auf ihrer Version, wie die Zukunft der römisch-katholischen Kirche auszusehen hätte, beharren würden. Sie würden damit zwei Päpsten und einer Päpstin widersprechen und – mit besten Gründen - wohl anschließend exkommuniziert werden, weil sie zwei Päpsten und einer Päpstin den für den römisch-katholischen Glauben unverzichtbaren Gehorsam schuldig geblieben sind. Ist nun alles klar? Wie wird es mit der römisch-katholischen Kirche weitergehen? Nur einmal angenommen …

 

8. Gedankenexperiment: Eine Frau würde als Cardinale in petto mehrheitlich in einem Konklave zur Päpstin gewählt

 

Wie könnte die Zukunft der römisch-katholischen Kirche aussehen? Dies ist ein Gedankenexperiment. Wenn ein Papst eine Frau zur „Cardinale in petto“ ernennen würde, wäre dies nicht das erste Mal. Zur „Cardinale in petto“ wird frau oder man beispielsweise deshalb ernannt, weil das Leben der Frau oder des Mannes gefährdet ist, beispielsweise durch Morddrohungen und Mordversuche. Kardinäle haben das Recht, zum Bischof geweiht zu werden, wenn die Weihe nicht vor der Kreierung erfolgte. Ein Cardinale in petto nicht. Doch als Cardinale in petto kann man oder frau in einem Konklave Stimmen bekommen. Würde ein Cardinale in petto, sei es ein Mann oder eine Frau, wie wir alle seit diesem Jahr wissen (und wer es nicht weiss, frage den nächsten Kardinal) die Mehrheit der Stimmen bekommen, wäre er oder sie gewählt. Dann wäre der oder die Cardinale in petto Papst bzw. Päpstin.

 

9. Weihe zum Bischof bzw. zur Bischöfin von Rom nach der mehrheitlichen Zustimmung der Kardinäle im Konklave

 

Das römisch-katholische Kirchenrecht sieht vor, dass ein gewählter Papst bzw. eine gewählte Päpstin (wie seit diesem Jahr zu ergänzen ist) die Weihe zum Bischof bzw. zur Bischöfin anschließend an die Wahl im Konklave erhalten kann. Dies gab es bereits mehrmals in der Geschichte, dass ein gewählter Papst nach dem Konklave die Bischofsweihe erhielt. Somit würde eine Frau, die als Cardinale in petto in einem Konklave die Mehrheit der Stimmen bekommen hätte und die anschließend zur Bischöfin geweiht werden würde, rechtmäßig Päpstin und damit Bischöfin der Diözese Rom.

 

10. Die Wahl einer Päpstin in einem Konklave wäre eine „Reform von oben“

 

Die Wahl einer Cardinale in petto durch ein Konklave wäre eine „Reform von oben“, ohne dass nur ein Jota des Gesetzes, des römisch-katholischen Kirchenrechts, geändert werden müsste. Dies bedeutet: Ein Konklave kann entscheiden, dass es eine Päpstin geben wird.(5)

 

11. Pfarrerinnen und Bischöfinnen evangelischer Kirchen erfüllen nicht die notwendigen Bedingungen, um eine Bedeutung für die römisch-katholische Kirche zu haben

 

Im Übrigen können Pfarrerinnen einer evangelischen Kirche, ob im Dienst, außer Dienst oder ohne Dienstauftrag, keine Stimmen in einem Konklave bekommen. Es gibt auch keine evangelische Regionalbischöfin wie beispielsweise die ehemalige Regionalbischöfin von München und Oberbayern Susanne Breit-Keßler, die von sich aus behaupten dürfte, die erste Bischöfin zu sein, die von Rom anerkannt ist. Bischöfe ernennt nur der Papst in der römisch-katholischen Kirche.

 

12. Nach der Wahl einer Päpstin und deren Weihe zur Bischöfin wäre die Weihe von Frauen zu Bischöfinnen in der römisch-katholischen Kirche möglich  

 

Wenn nun eine Frau zur Päpstin gewählt worden wäre und wenn sie anschließend die Weihe als Bischöfin erhalten würde, dann wäre sie die erste Frau in der römisch-katholischen Kirche, die eine geistliche Weihe völlig korrekt und dem römisch-katholischen Kirchenrecht entsprechend bekommen hätte. Damit wäre die geistliche Weihe von Frauen zu Bischöfinnen in der römisch-katholischen Kirche zukünftig durch die Päpstin möglich.

 

13. Durch die Päpstin geweihte Bischöfinnen der römisch-katholischen Kirche würden geeignete Priesteramtskandidatinnen zu Priesterinnen weihen

 

Die von der Päpstin geweihten Bischöfinnen würden dann Frauen, die rechtmäßig Kandidatinnen für das Priesteramt wären und die die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hätten, die Weihe als Priesterinnen erteilen. Die römisch-katholischen Gläubigen könnten somit davon ausgehen, dass es in etwa fünf bis zehn Jahren, nachdem eine Frau als Cardinale in petto zur Päpstin im Konklave gewählt worden wäre, völlig regelkonform in der römisch-katholischen Kirche die Weihe von Frauen zu Priesterinnen geben würde.

 

14. Aktualisierungen des römisch-katholischen Kirchenrechts und eine Enzyklika zur Weihe von Frauen zu Bischöfinnen und Priesterinnen

 

Die entsprechenden Passagen im römisch-katholischen Kirchenrecht würde die Päpstin vorher aktualisieren. Für Fans des römisch-katholischen Kirchenrechts: Wie kommt die Weihe von Frauen zum Priesterdienst in den Codex Iuris Canonici (CIC)? Die Unmöglichkeit, Frauen zu Priesterinnen zu weihen, muss vom „ius divinum“ in das „ius ecclesiasticum“. Alles Weitere ist noch in Bearbeitung.

Die Päpstin würde eine Enzyklika zur Weihe von Frauen zu Priesterinnen und zu Bischöfinnen verfassen.

Dann wäre Schluss: Wer dann immer noch wider den Stachel löckt (ein Ausdruck Martin Luthers), kann draußen weiter mosern, schimpfen, hetzen, fabulieren, intrigieren etc. Es ist Aufgabe eines Papstes bzw. einer Päpstin wie jedes Geistlichen, Schaden von der Kirche zu wenden.

 

15. Die römisch-katholische Kirche ist keine Institution im demokratischen Sinn. Ihre Verfassung gleicht einer absoluten kirchlichen Monarchie

 

Ist die römisch-katholische Kirche eine Institution im demokratischen Sinn? Dies meint Pfarrerin i.R. Margot Käßmann.(6) Nein, sie ist nach dem römisch-katholischen Kirchenrecht eine absolute kirchliche Monarchie nach dem Vorbild des neuzeitlichen absolutistischen Obrigkeitsstaates und wird dies bleiben.

 

Fazit

 

Mit einer persönlichen Bemerkung möchte ich diese Ausführungen beenden. Keiner dieser Gedanken ist neu. Ich habe sie im Pontifikat von Papst Benedikt XVI. bereits vor dem 28. Februar 2013 entwickelt. Sie wurden sowohl von Papst Benedikt XVI. wie auch von Papst Franziskus gnädiglich aufgenommen. Beide sind Wegbereiter für die Wahl einer Cardinale in petto zur Päpstin und damit für eine „Reform von oben“, die die Weihe von Frauen zu Bischöfinnen und Priesterinnen ermöglichen wird. Papst Franziskus ist bereits seit Jahren ein Wegbereiter einer Päpstin.

 

Elke Göß

 

(1) Vgl. KNA (2020): Weiterentwickeln könne man nur, was „von Ewigkeit her wahr ist“. Kardinal Woelki befürchtet „dramatische Folgen“ durch Synodalen Weg, https://www.katholisch.de/artikel/27014-kardinal-woelki-befuerchtet-dramatische-folgen-durch-synodalen-weg,28.09.2020  

(2) Vgl. Synodalforum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“. Arbeitstext für die Regionalkonferenzen des Synodalen Weges am 4. September 2020, https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/Regionenkonferenz-20200904-3-Synodalforum-III-Arbeitstext.pdf,28.09.2020

(3) Synodalforum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“. Arbeitstext für die Regionalkonferenzen des Synodalen Weges am 4. September 2020, S. 4, https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/Regionenkonferenz-20200904-3-Synodalforum-III-Arbeitstext.pdf,28.09.2020

(4) Vgl. Synodalforum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“. Arbeitstext für die Regionalkonferenzen des Synodalen Weges am 4. September 2020, S. 4, https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/Regionenkonferenz-20200904-3-Synodalforum-III-Arbeitstext.pdf,28.09.2020

(5) Dies ist eine genuin römisch-katholische Ableitung der Möglichkeit, ob es eine Päpstin geben kann und wird. Ein in Deutschland organisierter Synodaler Weg hat dabei keinerlei Bedeutung.

(6) Vgl. Pastorinnen seien das Ergebnis eines langen theologischen Lernprozesses. Käßmann kritisiert Bischofskonferenz für Blockadehaltung bei Frauen, https://www.kirche-und-leben.de/artikel/kaessmann-kritisiert-bischofskonferenz-fuer-blockadehaltung-bei-frauen,28.09.2020

 

Regensburg, 28. September 2020 (Jom Kippur 5781)

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update: 20. November 2020

Installation: 10. Mai 2018

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