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Pfingstsonntag 2020. Neun Jahre nach der gecancelten ersten offiziellen Feier der „Eucharistischen Ökumene“

 

Einleitung

1. Zwei unerfüllbare Forderungen vor der ersten offiziellen Feier der „Eucharistischen Ökumene“ am Pfingstsonntag 2011

2. Ziel der ersten offiziellen Feier der „Eucharistischen Ökumene“: ein universeller interkonfessioneller und interreligiöser Friede 

3. Die „Saufökumene“ des Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen Walter Kardinal Kasper

4. Päpste wälzen eigene Schuld ab

5. Vergleich: Wie ging die römisch-katholische Hierarchie mit den Reformvorhaben von Pater Pio, Mutter Teresa und dem Opus Dei um?

6. Die ökumenische Reform der „Eucharistischen Ökumene“ und zehn Mordversuche im Jahr 2008

7. Papst Benedikt XVI. trat mutmaßlich lieber zurück anstatt die erste offizielle „Eucharistische Ökumene“ zu feiern

8. Interkonfessioneller und interreligiöser Friede ist nicht das primäre Ziel der Päpste Benedikt XVI. und Franziskus

9. Papst Franziskus erfindet den Neologismus „Pandemie der Armut“ zum Pfingstsonntag 2020

Fazit

 

Einleitung

 

Heute ist Pfingstsonntag, 31. Mai 2020. Am Pfingstsonntag, 12. Juni 2011, vor neun Jahren, hätte die erste offizielle Feier der „Eucharistischen Ökumene“ auf dem Petersplatz stattfinden sollen. Die Planungen wurden von Papst Benedikt XVI. fallen gelassen. Bis heute ist mir der Grund bzw. sind mir die Gründe nicht bekannt.

 

1. Zwei unerfüllbare Forderungen vor der ersten offiziellen Feier der „Eucharistischen Ökumene“ am Pfingstsonntag 2011

 

Papst Benedikt XVI. war sehr ärgerlich über meinen Vater. Nicht über meine Schwester, wie ich in den letzten Jahren immer wieder hören musste. Es ist völliger Unsinn, dass Papst Benedikt XVI. irgendetwas gegen meine Schwester gehabt hätte. Domkapellmeister i.R. Georg Ratzinger ist bis heute ein großer Kritiker meiner Schwester. Papst Benedikt XVI. hatte etwas gegen meinen Vater geplant, dem ich wegen des 4. Gebots nicht zustimmen konnte. Zudem sollte ich übertreten. Es gab aber keine Absprache mit mir, was konkret passieren würde, wenn ich übertreten würde. Eine solche Absprache gibt es bis heute nicht. Ich hätte mit einem Übertritt zur römisch-katholischen Kirche meine Ordinationsrechte verloren. Dann hätte ich eventuell jeglichen Rückhalt verloren, wenn Papst Benedikt XVI. alles fallen gelassen hätte. So hat er alles fallengelassen, mein Vater lebt und ich habe meine (schwer erarbeiteten) Ordinationsrechte. Die Weltgeschichte ist um die größte Versöhnung in 500 Jahren ärmer.

 

2. Ziel der ersten offiziellen Feier der „Eucharistischen Ökumene“: ein universeller interkonfessioneller und interreligiöser Friede 

 

Es wäre ein Fest gewesen, durch das nicht nur die Einheit der evangelisch-lutherischen Kirchen und der reformierten Kirchen mit der römisch-katholischen Kirche wiederhergestellt worden wäre, sondern auch die Einheit einiger orthodoxer Kirchen, beispielsweise der griechisch-orthodoxen Kirche mit den protestantischen Kirchen. Die Einheit einiger orthodoxer Kirchen mit der römisch-katholischen Kirche ist ja bereits vollzogen. Im Blick hatte ich auch die Einheit mit der russisch-orthodoxen Kirche und in einem weiteren ökumenischen Schritt eine Anerkennung des Judentums und des Islam durch die römisch-katholische Kirche. Die letzten beiden ökumenischen Ziele gälte es noch auszuarbeiten.

 

3. Die „Saufökumene“ des Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen Walter Kardinal Kasper

 

Die gegenseitige Anerkennung der russisch-orthodoxen Kirche und der römisch-katholischen Kirche macht seit Jahrzehnten keine Fortschritte, weil der ehemalige Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen Walter Kardinal Kasper die „Saufökumene“ eingeführt hatte. Die Bezeichnung stammt von mir. Die Ökumene mit Vertretern der russisch-orthodoxen Kirche hat Kardinal Kasper selbst auf einer Akademie-Tagung in München geschildert. Er meinte, dass man mit Russen zuerst sehr viel Alkohol trinken müsse, um von ihnen als Gesprächspartner akzeptiert zu werden. Es gab tatsächlich Saufgelage mit Kardinal Kasper anstatt dass ordentlich gesprochen und diskutiert worden wäre. Das reichte den Russen und es ging nichts mehr weiter. Das Verhalten des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche in Moskau Alexius II. und seines Nachfolgers Kyrill I. ist verständlich. Die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus beabsichtigten stets Moskau zu besuchen. Das hätten sie als eine Art Triumph angesehen, doch sie bekamen und bekommen keine Einladung vom Patriarchen von Moskau. Da gibt es noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

 

4. Päpste wälzen eigene Schuld ab

 

Nun geht derzeit gar nichts und vielleicht wird es nie mehr weitere Schritte in Richtung der „Eucharistischen Ökumene“ geben. Es ist nicht selten, dass Päpste, wenn sie gefehlt haben, die Schuld auf andere abwälzen. Das Phänomen kann man in der Kirchengeschichte studieren.

 

5. Vergleich: Wie ging die römisch-katholische Hierarchie mit den Reformvorhaben von Pater Pio, Mutter Teresa und dem Opus Dei um?

 

Es ist durchaus üblich, dass die römisch-katholische Kirche Reformvorhaben zunächst wohlwollend anzuerkennen scheint und dass sie sie dann vernachlässigt, ignoriert, auf die Probe stellt, hinauszögert, deren Arbeit erschwert und sie nicht mehr beachtet. Ich habe die Heiligsprechungsprozesse von Pater Pio, Mutter Teresa und den Konsolidierungsprozess des Opus Dei, einer der mächtigsten Gruppierungen in der römisch-katholischen Kirche, nachvollzogen. Es lief immer gleich ab. Zeitweise hat die kirchliche Hierarchie den späteren Heiligen erhebliche Probleme bereitet und/oder sie über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, hängen lassen. Erst wenn die Protagonisten alt wurden und kurz vor dem Sterben waren, hat sie die kirchliche Hierarchie anerkannt und sie in einen höheren Status befördert. Nach dem Tod von Pater Pio, Mutter Teresa und von Josemaria Escrivá hat die Institution dann deren Reformprojekte übernommen, sie nicht selten okkupiert und sie ihren ursprünglichen Zielen und Zwecken entfremdet, um sie linientreu und konform mit der weltweiten römisch-katholischen Kirche umzugestalten.

 

6. Die ökumenische Reform der „Eucharistischen Ökumene“ und zehn Mordversuche im Jahr 2008

 

Was soll ich sagen? Ich lebe. Mindestens zehn Mordversuche, bei denen ich das Opfer gewesen wäre, hat die Polizei in Bayreuth 2008 gezählt. 2008 war das Jahr, in dem ich am Ostersonntag, 23. März 2008, im Vatikan vergewaltigt wurde und es war das Jahr der ersten inoffiziellen Feier der „Eucharistischen Ökumene“ am 14. Juni 2008 in Santa Maria di Leuca. Die Mordversuche sind gescheitert. So soll es bleiben. Ein Argument, weswegen Papst Benedikt XVI. die erste offizielle Feier der „Eucharistischen Ökumene“ abgesagt haben soll, soll gewesen sein, dass meine Sicherheit nicht gewährleistet gewesen sei. Meinen Tod wollte Papst Benedikt XVI. nicht, obwohl er bis heute nichts unternommen hat, damit ich einen rechtlichen und finanziellen Ausgleich bekommen hätte, nachdem ich am Ostersonntag, 23. März 2008, im Vatikan von sechs seiner vatikanischen Gendarmen zehn Körperverletzungen zugefügt bekam, von denen zwei als Vergewaltigung juristisch eingestuft wurden. Ich hätte an zwei der Körperverletzungen sterben können. Noch zwölf Jahre nach den Taten steht eine weitere Operation aus, die als Folge einer der Körperverletzungen vom 23. März 2008 notwendig werden wird.

 

7. Papst Benedikt XVI. trat mutmaßlich lieber zurück anstatt die erste offizielle „Eucharistische Ökumene“ zu feiern

 

Inzwischen glaube ich, dass Papst Benedikt XVI. die Vorbereitungen für die erste offizielle Feier der „Eucharistischen Ökumene“ nur  deshalb so bereitwillig vorantrieb, weil er wusste, dass er sie kurz vorher canceln würde. Seinen Rücktritt hat er offenbar bereits schon Jahre vorher beabsichtigt.

 

8. Interkonfessioneller und interreligiöser Friede ist nicht das primäre Ziel der Päpste Benedikt XVI. und Franziskus

 

Papst Benedikt XVI. wollte das weltweit einzigartige Projekt der Versöhnung aller christlicher Kirchen nicht durchziehen. Ich wollte es, er nicht. Aber ich kann als Pfarrerin der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (ohne Dienstauftrag) nichts tun, wenn der Papst nicht will. Was sollte ich tun können? Jeder Papst muss in der Verantwortung vor Gott und den Menschen selbst entscheiden, was er tut und jeder Papst wird es dereinst selbst vor Gott verantworten müssen. Frieden, vor allem der religiöse Frieden, ist kein vordergründiges Ziel der Päpste Benedikt XVI. und Franziskus, er ist ein Nebenprodukt oder eine Beilage, ein zugefügtes Schmankerl, eine nicht essentielle Pirouette beim Tango. Für mich ist es eines meiner Lebensmotti.

 

9. Papst Franziskus erfindet den Neologismus „Pandemie der Armut“ zum Pfingstsonntag 2020

 

Nun unterhalten wir uns im Jahr 2020 über die Vermeidung einer „Pandemie der Armut“. Diesen Begriff hat Papst Franziskus zu Pfingsten 2020 eingebracht. Pandemie ist laut Lexikon eine Länder oder Kontinente übergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen. Armut ist keine Krankheit. Diese Vorstellung könnte man zwar noch zu biblischen Zeiten als verbreitet annehmen. Jesus Christus hat sich streng dagegen ausgesprochen, Armut als Krankheit zu sehen und Krankheit mit Schuld in Verbindung zu bringen. Papst Franziskus bringt diese Wortschöpfung weltweit neu ein. Ein Unwort: „Pandemie der Armut“. Weder Europa noch Asien sind arm. Große Staaten wie Russland oder die USA sind nicht arm. Arme habt ihr immer bei Euch, mich habt ihr nicht immer, sagt Jesus Christus (Johannes-Evangelium Kapitel 12 Vers 8).

 

Fazit

 

Im letzten Konklave wurde die Ökumene, die interkonfessionelle und interreligiöse Kommunikation, zugunsten der Armenfürsorge geopfert. Arme wird es immer geben, den religiösen Frieden in, mit und unter Jesus Christus nicht.

 

Elke Göß

 

31. Mai 2020

 

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update: 13. September 2020

Installation: 10. Mai 2018

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