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Bei der „Eucharistischen Ökumene“ gibt es keinen einzigen Regelbruch seit der ersten inoffiziellen Feier am 14. Juni 2008 in Santa Maria di Leuca

 

Ich habe bereits am 14. Juni 2008 die Möglichkeit eröffnet, dass Frauen Priesterinnen, Bischöfinnen und Kardinälinnen in der römisch-katholischen Kirche werden können. Am 12. März 2013 habe ich vier Stimmen im Konklave bekommen, aus dem Papst Franziskus als Gewählter hervorging. Darüber habe ich im April 2019 geschrieben. An Ostern 2019 war ich im Vatikan. Würden meine Texte nicht den Tatsachen entsprechen, hätte ich verhaftet werden können. Es war mein 14. Osterfest in Rom und zum 11. Mal habe ich die Einsetzungsworte zur Eucharistie mitgesprochen und mitgesungen. Manche Theologen und Kirchenrechtler meinen, dies nicht wahrnehmen zu wollen und sie tun so, als müsse man beim Nichts beginnen. Bereits 2009 gab es Gespräche in der Internationalen Bischofssynode und im Kardinalskollegium. Es wurde auch abgestimmt, ob es zu einer ersten offiziellen Feier der Eucharistischen Ökumene kommen solle. Aus bisher öffentlich nicht bekannten Gründen hat Papst Benedikt XVI. plötzlich alle Vorbereitungen fallen lassen. Dennoch hat sich für mich seit 14. Juni 2008 NICHTS geändert. Mein Status ist gleichgeblieben. Da ich über 52 Jahre alt bin, bin ich auf Lebenszeit verbeamtete Pfarrerin, derzeit ohne Dienstauftrag. Ich hatte gehört, dass Papst Benedikt XVI. mich zur Bischöfin ernennen wollte. Es gab eine offizielle Anfrage von ihm an das Bistum Regensburg. Es gibt das Gerücht, dass mich Papst Franziskus heiligsprechen will - als Lebende! Bisher wurden nur Tote heiliggesprochen. Ich werbe nicht für mich. Wie Paulus schreibt, das Rühmen soll ausgeschlossen sein. Ich werbe für die gemeinsame Eucharistiefeier von Katholikinnen und Katholiken und von Protestantinnen und Protestanten.

Nach katholischem Glauben entscheidet der Papst darüber. Es gibt keine einzige Äußerung von Papst Benedikt XVI. oder von Papst Franziskus, dass die Eucharistische Ökumene nicht möglich ist. Seit dem 14. Juni 2008 bis heute gab es drei Präfekten der Glaubenskongregation. Keiner sagte etwas gegen die Eucharistische Ökumene. Sonst wäre ich heute sicher nicht mehr Pfarrerin der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (ohne Dienstauftrag). Beide Kirchen profitieren erheblich von meiner Idee der Eucharistischen Ökumene. Ich war die Erste, die 2008 die Tür für die römisch-katholische Kirche zum Frauenpriestertum eröffnet hat. Vielleicht habe ich deshalb am 12. März 2013 vier Stimmen im Konklave bekommen, ein Zeichen dafür, dass ich mamabile (so wird es offiziell heißen) bin. Das ist alles bereits geschehen.

Es wäre schön, wenn sich die katholische Publizistik auf den Status quo einstellen könnte.

Selbstverständlich wird eines Tages Jacqueline Straub katholische Priesterin werden können. Sie wird gemeinsam mit 20 oder 30 jungen Frauen ein Priesterinnenseminar besuchen können, wenn sie dort aufgenommen wird. Entscheidend wird sein, wie die römisch-katholische Kirchenleitung dann ihre Ehe einschätzt. Mehr wird Jacqueline Straub, die für sich mit „Jaci for priest“ wirbt, nicht erreichen.

Die einzige Frage, die derzeit offen ist, ist, warum derzeit nichts passiert. Zum einen wurde Papst Franziskus von dem Thema Frauenpriestertum überrascht. Es stand nie auf seiner Agenda. Joseph Kardinal Ratzinger konnte bereits seit den 1980er Jahren, mindestens aber seit 1991, als ich Vikarin an der Münchner Lukaskirche war und mein Kollege im Religionsunterricht am Gymnasium Pater Georg Gänswein war, von meiner Idee bezüglich des Lima-Papier wissen, das die Grundlage für die Eucharistische Ökumene ist. Als Präfekt der Glaubenskongregation hat er sich damit befasst. Nach seinem Rücktritt könnte man sagen, dass eine "pausa di riflessione" eingetreten ist, wie sie in jeder Papstmesse nach der Homilie üblich ist. Ein solch großer Schritt bedarf gründlicher Überlegungen.

Eines ist jedoch sicher. Mein Projekt der Eucharistischen Ökumene hat erhebliche Vorteile gegenüber anderen Versuchen, das Frauenpriestertum herbeizureden oder herbeizuzwingen. Andere Versuche, beispielsweise Jacqueline Straub, begehen Regelbrüche, meist mehrere hintereinander und bei jeder Gelegenheit. Es ist nichts zu sagen dagegen, dass eine junge Frau Priesterin werden will. Nur ist sie nicht die Einzige und bei Weitem nicht die Erste. Jacqueline Straub könnte eine Predigtausbildung absolvieren, anstatt "schwarz" zu predigen und zu meinen, ein Theologiestudium reiche aus. Jacqueline Straub könnte eine Seelsorgeausbildung beginnen oder wenigstens bei der Telefonseelsorge arbeiten, dann bekäme sie kostenlos eine Qualifizierung. Tausende Frauen sind diesen Weg gegangen. Nein, sie verstößt permanent gegen die Regeln, an die sich alle im kirchlichen Dienst halten. Sie wird sich nie in die kirchliche Hierarchie einordnen können, sollte sie mit ihrer freikirchlich geprägten Anschauung durchkommen. Würde ein Theologiestudium allein als Qualifikation ausreichen, bräuchte es keine Priesterseminare.

Mein Projekt der Eucharistischen Ökumene hat den Vorteil, dass es Priesterinnen, Bischöfinnen, Kardinälinnen und Päpstinnen in der römisch-katholischen Kirche geben wird OHNE EINEN EINZIGEN REGELBRUCH.

 

Elke Göß

 

Diesem Artikel ging ein Tweet auf www.twitter.com/eucharistiainfo  am 13. Mai 2019 voraus.

 

27. Mai 2019

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update: 21. November 2019

Installation: 10. Mai 2018

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