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Das Programm der "Eucharistischen Ökumene" und dessen Ziel, die vollkommene Einheit aller Christinnen und Christen, die Jesus Christus stiftet, in Rom mit dem Papst zu feiern

 

Einleitung

1. Was bleibt vom Reformationsgedächtnisjahr und von der Lutherdekade?

 2. Wettlauf zum Altar?

3. Eucharistische Ökumene: Protestantinnen und Protestanten bewegen sich

4. Vom Projekt zum Programm der "Eucharistischen Ökumene"

5. Die Farbe der "Eucharistischen Ökumene"

6. Das Ziel der "Eucharistischen Ökumene"

7. Wann wird es zur "Eucharistischen Ökumene" kommen?

8. Die "Eucharistische Ökumene" als Frauenfrage

9. Die "Eucharistische Ökumene" als Aufgabe des Papstes

10. Die "Eucharistische Ökumene" als Rückweg und als Zugehen auf die römisch-katholische Kirche

Fazit

 

Einleitung

 

Der Reformationstag 2017 ist zu Ende gegangen. 500 Jahre nach dem 31. Oktober 2017 wurde Bilanz gezogen. Es war das erste Reformationsgedächtnisjahr, das ökumenisch begangen wurde. Die protestantischen Kirchen konnten die römisch-katholische Kirche auf sich aufmerksam machen. Viele lutherische und reformatorische Anliegen wurden besprochen, besungen und in Szene gesetzt.

 

1. Was bleibt vom Reformationsgedächtnisjahr und von der Lutherdekade?

 

Mit dem 31. Oktober 2017 geht nicht nur das Reformationsgedächtnisjahr zu Ende, sondern die Lutherdekade. Eigentlich hatten sich die protestantischen Kirchen vorgenommen, sich zehn Jahre lang auf diesen Jubiläumstag vorzubereiten. Am 31. Oktober 2017 wurde kräftig gefeiert. Darüber hinaus bleiben eine Menge Einzelveranstaltungen lokal und regional im Gedächtnis. Die Stadt Wittenberg, in der heute noch neun Prozent einer christlichen Kirche angehören, freute sich über nationalen und internationalen Besuch. Das Jubiläumsprogramm war sehr kleinteilig. Hat sich die deutsche Kleinstaaterei des 19. Jahrhunderts doch noch im Programm zum Lutherjahr am Anfang des 21. Jahrhunderts durchzogen? Während die Reformation 1517 kurz nach der Erfindung des Buchdruckes diese mediale Neuerung voll aufnahm, blieb das Reformationsgedächtnisjahr zu Beginn der digitalen Wende deutlich dahinter zurück. Hausgemacht, fast altbacken, manchmal leicht naiv, manchmal leicht kindisch, manchmal leicht miefig, in jedem Fall kleinkarriert kam oftmals das Jubiläumsprogramm daher. Von einem Aufbruch in ein neues Zeitalter, bei dem die protestantischen Kirchen eine Vorreiterrolle übernehmen wollen und können, war nichts zu bemerken. Man sonnte sich in vergangenen Erfolgen. Die Selbstkritik blieb deutlich aus. Kritik an der eigenen Kirche suchte man vergebens. "Ecclesia semper reformanda" galt nur für die römsich-katholische Kirche, nicht für die protestantischen Kirchen selbst. Sogar "Stammpersonal" wurde mit den Programmen nicht erreicht, wenn sich die Kirchenverbundenen nicht selbst auf den Weg begaben, um vom Reformationsgedächtnisjahr etwas mitzubekommen. Man konnte dem Jubiläumsprogramm auch entgehen bzw. die Einladungen trafen erst gar nicht ein. Trotz allem blieb das Reformationsgedächtnisjahr eine "inner circle"-Veranstaltung. Motivierende Breitenwirkung - Fehlanzeige. Begeisterung auf allen Plätzen gab es nicht. Besonders bedenklich ist, dass das Reformationsgedächtnisjahr vor allem von der Evangelischen Kirche in Deutschland, die es maßgeblich organisierte, fast ausschließlich als nationales Ereignis projektiert wurde. Sowohl der Gottesdienst zu Beginn des Jubiläumsjahres in St. Marien in Berlin am 31. Oktober 2016 hatte einen stark national-heroisch sympathisierenden Charakter wie auch der Gottesdienst in der Wittenberger Schloßkirche und der anschließende Festakt in Wittenberg am 31. Oktober 2017.

 

2. Wettlauf zum Altar?

 

Sehr befremdlich wirkte, dass es einen "Wettlauf zum Altar" zu geben scheint. Plötzlich meldeten sich protestantische Geistliche, die alle die Eucharestie mit römisch-katholischen Geistlichen feiern wollten. Allen voran strebt der EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm nach diesem Ruhm. Er schmeichelt, wo er nur kann. Vielleicht gefällt es einem katholischen Geistlichen, vielleicht dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, dem Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, mit ihm gemeinsam das Abendmahl zu feiern. Doch Kardinal Marx wird sich an die Weisung des Papstes halten müssen. Es ist nicht vorstellbar, dass die erste ökumenische Eucharestiefeier zwischen einem römisch-katholischen Geistlichen und einem protestantischen Geistlichen ein nationales Ereignis in Deutschland sein wird. Um dies klarzustellen, hat am 31. Oktober 2017 der Lutherische Weltbund und der Rat für die Einheit der Christen eine Erklärung veröffentlicht. Eine gemeinsame ökumenische Eucharestiefeier wird ein internationales Ereignis sein. Rom wird seine zentrale Position dafür nicht aufgeben.

 

3. Eucharistische Ökumene: Protestantinnen und Protestanten bewegen sich

 

Pfarrerin a.D. Elke Göß hat bereits vor Beginn der Lutherdekade den Weg in Richtung der römisch-katholischen Kirche eingeschlagen. Sie beschäftigt sich seit dem 19. April 2005, seit der Wahl Joseph Kardinal Ratzingers zum Papst, intensiv mit den Päpsten Benedikt XVI. und Franziskus und dem Vatikan. Seit Ostern 2006 nimmt sie jedes Jahr an den Osterfeierlichkeiten teil. In den vergangenen zwölf Jahren hat Elke Göß mehr wie ein Jahr in Rom verbracht. Ihr Projekt der "Eucharistischen Ökumene" geht auf die römisch-katholische Kirche zu und ist nicht davon bestimmt, für ein protestantisches Progamm Zustimmung von Rom zu erhalten. Bei der "Eucharistischen Ökumene" soll sich nicht die römisch-katholische Kirche bewegen, sondern eine protestantische Pfarrerin a.D. trägt die römisch-katholischen Anliegen mit, versucht die römisch-katholische Kirche zu verstehen, feiert die römisch-katholischen Messen seit zehn Jahren regelmäßig im gesamten Kirchenjahr mit. Die "Eucharistische Ökumene" ist eine Bewegung hin zur römisch-katholischen Kirche. Sonst hieße das Projekt wahrscheinlich "Abendmahlsökumene".

 

4. Vom Projekt zum Programm der "Eucharistischen Ökumene"

 

Eine gemeinsame Eucharestie-Feier des Papstes mit der protestantischen Pfarrerin a.D. Elke Göß war nach dem 14. Juni 2008 in Planung. Das Kardinalskollegium und die außerordentliche Bischofssynode hatten sich mit dem Thema befaßt und den Planungen zugestimmt. Warum es zum Abbruch dieser Planungen kam, ist Pfarrerin a.D. Elke Göß und sogar einigen römisch-katholischen Bischöfen unbekannt. Wären die Planungen umgesetzt worden, gäbe es nicht nur eine gemeinsame Eucharestie-Feier, sondern auch eine Kirchengemeinschaft zwischen der römisch-katholischen Kirche und zumindest einigen protestantischen Kirchen. Der derzeitige Prozess scheint zu stocken. Immer mehr Protagonisten und Protagonistinnen drängen in den Vordergrund und wollen als Erste mit dabei sein, obwohl sie sich bisher eher am Rand mit den inneren Motivationen der römisch-katholischen Kirche befaßt haben. Einige sind sogar als Mahner und Forderer gegenüber der römisch-katholischen Kirche aufgetreten. An Polemik mangelt es oftmals nicht bei den Vertretern der protestantischen Kirchen und bei deren Mitgliedern. Doch Polemik, mahnende Worte oder Forderungen sind fehl am Platz, wenn es um die "Eucharistische Ökumene" geht. Der Ton macht die Musik. Die römisch-katholische Kirche hat ein langes Gedächtnis. Pfarrerin a.D. Elke Göß hat niemals, weder im kleinen noch im großen Rahmen, gegen die römisch-katholische Kirche polemisiert oder auch nur ein böses Wort über sie gesagt. Das kommt an in Rom. Darin unterscheidet sich Elke Göß als Pfarrerin und als Pfarrerin a.D. vom Reformator Martin Luther. Gegen Martin Luther wurde der schärfste Ketzerspruch seiner Zeit verhängt. Pfarrerin a.D. Elke Göß wurde nicht einmal von einem römisch-katholischen Geistlichen oder von der Glaubenskongregation kritisiert. Inzwischen ist der dritte Präfekt der Glaubenskongregation seit zwölf Jahren tätig: William Joseph Kardinal Levada, Gerhard Ludwig Kardinal Müller und Erzbischof Luis Ladaria. Derzeit gehören so renommierte Kardinäle wie der ehemalige Kardinalstaatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone, Christoph Kardinal Schönborn und Kurt Kardinal Koch der Kongregation an. Nicht zu vergessen ist, dass Papst em. Benedikt XVI. vorher Präfekt der Glaubenskongregation war. Keiner der vier Präfekten der vergangenen zwölfeinhalb Jahre hat auch nur ein Wort gegen die "Eucharistische Ökumene" von Pfarrerin a.D. Elke Göß gesagt.

Die Idee der "Eucharistischen Ökumene" ist inzwischen weltweit bekannt. Wann sie gefeiert werden wird, ist nicht bekannt. Wie kann man sich inzwischen auf die "Eucharistische Ökumene" vorbereiten? Beten, beten, beten. Jedes Gebet wird von Gott erhört, hat Gott zugesagt. Wir wissen weder Tag noch Stunde, wann der Herr kommen wird und mit uns das Hochzeitsmahl feiern wird.  An diesen biblischen Voraussetzungen für die Gemeinschaft mit Jesus Christus in Brot und Wein kann man sich festhalten, wenn die Zeit davon zu rinnen scheint.

Doch nicht nur in Gedanken soll man sich auf die "Eucharistische Ökumene" vorbereiten können. Aus einer Idee bzw. einem Projekt soll nun ein Programm werden. Wofür steht Pfarrerin a.D. Elke Göß noch? Ihre reichhaltigen Erfahrungen in ethischen Fragen gehören zum Programm. Seit dem 31. Oktober 2017 gibt es dafür die Rubrik "Lib & In Ethik". Dort kann man sich einen Rat holen, hilfreiche Tipps nachlesen oder sich selbst ethisch inspirieren lassen. Zum Programm der "Eucharistischen Ökumene" gehören theologisch gesehen die Zehn Gebote. In ethischer Hinsicht sollen einige Standards gelten. Dazu gehören die Freiheit von Suchtverhalten, keine Prostitution, Treue in Beziehungen, keine Gewalt in Beziehungen, ein kindgerechter Umgang und eine kindgerechte Erziehung, eine gute Ökobilanz, eine starke innere Bindung zum eigenen Leben und vieles mehr, das in der nächsten Zeit auf "Lib & In Ethik" thematisiert werden wird.  So kann die "Eucharistische Ökumene" zu einem inneren Erneuerungsprogramm in beiden christlichen Kirchen werden.

 

5. Die Farbe der "Eucharistischen Ökumene"

 

Mit dem Ende des Reformationsgedächtnisjahres beginnt eine breitere Vorbereitung auf die "Eucharistische Ökumene". Jede Kirchenbewegung braucht Sympathisantinnen und Sympathisanten. Jede Bewegung braucht Erkennungszeichen. Pfarrerin a.D. Elke Göß hat für die "Eucharistische Ökumene" eine Farbe als Erkennungszeichen gewählt. Es ist pastelltürkis.

Pastelltürkis ist die Farbe eines sauberen Meereswassers, es ist die Farbe eines Swimmingpools. Man findet diese Farbe nur selten in der Natur. Sie ist mehr grün wie blau. Es gibt sie in dunkleren Tönen und dann kommt sie der Farbe petrol nahe. Jedenfalls trägt man diese Farbe nicht zufällig, Zur Zeit ist sie Mode. Pastelltürkis kann die Farbe eines Uhrenarmbandes, von Turnschuhen, einer Kopfbedeckung, eines Regenschirms, eines Pullovers oder einer Jacke sein. Man trägt die Farbe zusammen mit den Farben schwarz, weiß, grau und auch zusammen mit hellbraun oder marine.

Nur ein Accessoire in dieser Farbe genügt schon, um als Sympathisant oder Sympathisantin der "Eucharistischen Ökumene" erkannt zu werden. Vielleicht wird es eines Tages Demonstrationen für die "Eucharistische Ökumene" geben und dann kann man diese Farbe als Erkennungszeichen tragen.

 

6. Das Ziel der "Eucharistischen Ökumene"

 

Der Name ist Programm. Ziel ist es, dass unterschiedliche christliche Konfessionen gemeinsam Eucharestie bzw. Abendmahl feiern können. In der Vision von Jesaja heißt es, dass sich alle Völker am Berg Zion versammeln werden. Die "Eucharistische Ökumene" ist ein Vorzeichen des himmlischen Mahles, zu dem Jesus Christus in der Ewigkeit einladen wird. Sie versucht die Weisung, dass alle eins sein sollen, zu erfüllen.

Konkret kann sich Pfarrerin a.D. Elke Göß vorstellen, dass Eucharestie-Feiern in allen Kontinenten dieser Erde zur genau gleichen Zeit stattfinden. Im Vatikan mit seinen weltweiten Verbindungen hat man dafür schon die ideale Uhrzeit heausgefunden. Ein gemeinsames Mahl der Versöhnung aller christlicher Gemeinschaften in der Gemeinschaft mit Jesus Christus ist das Ideal und eine geniale Idee. Aus einer gleichzeitigen Eucharestie-Feier auf allen Kontinenten würde eine starke Vergemeinschaftungskraft hervorgehen.

 

7. Wann wird es zur "Eucharistischen Ökumene" kommen?

 

Im biblischen Gleichnis von den zehn klugen und den zehn törischen Jungfrauen, die ihre Lampen bereit halten sollen, wenn mitten in der Nacht der Bräutigam kommt, wird deutlich, dass wir nicht wissen, wann Jesus Christus zu uns kommt, um mit uns das Hochzeitsmahl zu feiern. Wann der richtige Zeitpunkt für die "Eucharistische Ökumene" sein wird, ist noch nicht offenbar.

 

8. Die "Eucharistische Ökumene" als Frauenfrage

 

Selbstverständlich hätte auch ein Mann die Idee der "Eucharistischen Ökumene" haben können. Die Idee hat aber vor 35 Jahren Elke Göß erreicht. Es hat Gott gefallen, diese Idee einer Frau zu offenbaren und nicht einem Mann. Der Vorteil der "Eucharistischen Ökumene" ist gleichzeitig, dass sie einen Impuls in die römisch-katholische Kirche senden wird, dass auch Frauen rechtmäßig Priesterinnen in der römisch-katholischen Kirche sein können. Gäbe es einen "Wettlauf zum Altar", könnte es sein, dass Bischöfe wie der EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm eher eine gemeinsame Abendmahlsfeier mit einem katholischen Geistlichen organisieren könnten. Aber diese hätte den entscheidenden Nachteil, dass dann nur zwei Männer die Ökumene in der Abendmahlsliturgie zelebrieren würden. Alles bliebe beim Alten. Die Frage der Frauenordination bzw. Priesterweihe für Frauen in der römisch-katholischen Kirche würde keine Rolle spielen. Der entscheidende Vorteil der "Eucharistischen Ökumene" ist, dass eine gemeinsame Liturgie mit der evangelisch-lutherischen Pfarrerin a.D. Elke Göß mit einem römisch-katholischen Geistlichen bereits jetzt und jederzeit möglich ist.

 

9. Die "Eucharistische Ökumene" als Aufgabe des Papstes

 

Der Papst hat in besonderer Weise die Einheit der Christenheit zu wahren. In der Reformationszeit waren die Päpste wenig vorbildlich, weshalb Martin Luther heftigst gegen sie polemisierte. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind die beiden Päpste Benedikt XVI. und Franziskus zwar immer noch typisch römisch-katholisch geprägt und dies wird sich nicht ändern durch die "Eucharistische Ökumene". Beide Päpste haben auch ihre Schwächen und gelten nach römisch-katholischer Auffassung auch als Sünder, wenn sie gewisse Taten begehen. Dennoch hat sich das Verständnis des Papstes in den vergangenen fünfhundert Jahren deutlich gewandelt. Man kann aus biblischen Texten auch die besondere Bedeutung der Petrusnachfolge für die Kirche Jesu Christi ableiten. Auch hierfür gibt es einen von Pfarrerin a.D. Elke Göß selbst entwickelten Ansatz der Verständigung. Ein gemeinsames Abendmahl der beiden großen christlichen Konfessionen soll keine "Winkelmesse" sein. Die zentralste Feier der Christenheit soll erstmals am zentralsten Ort der Christenheit, in Rom, stattfinden. Der Papst als Wahrer der christlichen Einheit ist konstituierend dabei.

 

10. Die "Eucharistische Ökumene" als Rückweg und als Zugehen auf die römisch-katholische Kirche

 

Anders als andere Ansätze zu einer gemeinsamen Abendmahlsfeier bezieht sich die "Eucharistische Ökumene" sowohl auf die gemeinsame Geschichte beider christlicher Konfessionen vor 1517 als auch auf eine Hinwendung protestantischer Gläubiger zur römisch-katholischen Kirche. Im Apostolischen Glaubensbekenntnis heißt es, dass Christinnen und Christen an die "eine, heilige, katholische Kirche" glauben. Evangelische sagen an dieser Stelle an die "eine, heilige, christliche Kirche", dennoch meinen beide Versionen das Gleiche. Die römisch-katholische Kirche hat eine breite und vielfältige Tradition. Läßt man Polemik, haben auch protestantische Gläubige darin gut Platz. Für protestantische Gläubige gilt es, sich in den Riten und in der Liturgie der römisch-katholischen Kirche einzuüben und sich heimisch zu fühlen. Im Vertrauen darauf, dass der eigene Glaube nicht leiden wird, sondern nur bereichert werden kann, ist ein Zugehen auf die römisch-katholische Kirche leicht möglich. Der Rückweg zur römisch-katholischen Kirche wird nicht von Schmerzen geprägt sein, sondern von einer großen und anhaltenden Freude. Davon kann Pfarrerin a.D. Elke Göß seit zwölfeinhalb Jahren erzählen. Sie hofft, dass sehr viele Menschen diesen Weg mit ihr gehen werden.

 

Fazit

 

Die von der EKD geplante Lutherdekade und das Reformationsgedächtnisjahr sind mit dem 31. Oktober 2017 beendet. Nach fünfhundert Jahren Trennung beginnt nun der Rückweg der Protestantinnen und Protestanten hin, zurück und hinein in die römisch-katholische Kirche. Die "Eucharistische Ökumene" steht für diesen Rückweg. In fünfhundert Jahren wird es keine Trennung zwischen den protestantischen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche geben. Wann die "Eucharistische Ökumene" in Rom mit dem Papst gefeiert werden kann, hat Gott durch seinen Heiligen Geist noch nicht offenbart. Es ist an uns, dass wir uns vorbereiten, wachsam sind und jederzeit bereit, wenn sich Jesus Christus in der Eucharestie uns schenken will. Eine weltweite gemeinsame Eucharestiefeier wäre die stärkste Kraftquelle, um die Einheit aller Christinnen und Christen und ihre Verbundenheit mit Jesus Christus zu spüren und zu erleben. Die Gemeinschaft der "Eucharistischen Ökumene" wird ein Geschenk sein. Dieses Geschenk wird inkludierend wirken und auch Frauen in ihren geistlichen Gaben als Pfarrerinnen und zukünftige Priesterinnen ernst nehmen. Die Feier der "Eucharistischen Ökumene" wird ein Versöhnungsmahl sein, das dem Wunsch von Jesus Christus entspricht, dass "ihr alle eins seid".

 

Elke Göß

 

erschienen bei Lib & In an Allerheiligen, 1. November 2017

 

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update: 29. September 2019

Installation: 10. Mai 2018

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