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Warum bekommt Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß nicht den Preis der Joseph Ratzinger-Benedikt XVI.-Stiftung?

Einleitung

1. Lob der Frauen als Vertreterinnen höchster Glaubensweisheit

2. Die "Eucharistische Ökumene" kommt nicht aus der Theologie Joseph Ratzingers/Papst Benedikt XVI.

3. Joseph Ratzinger führte weder die "ökumenische Eucharistie" aus noch äußerte er sich explizit zur "Eucharistischen Ökumene"

4. Die "Eucharistische Ökumene" im Pontifikat von Papst Benedikt XVI.

5. Bisher juristisch nicht bearbeitete zehn Körperverletzungen durch sieben vatikanische Polizisten am 23. März 2008 und die Folgen

6. Vergewaltigung am Ende des Zweitstudiums verhindert Karriere als Professorin

7. Preisträgerin oder Aktivistin gegen Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche in der römisch-katholischen Kirche?

Fazit

 

Einleitung

 

Zum zweiten Mal wurde am 17. November 2018 durch Papst Franziskus der Preis der Joseph Ratzinger-Benedikt XVI.-Stiftung im Vatikan verliehen.(1) Zum zweiten Mal erhielt eine Frau den Preis, die deutsche Theologie-Professorin Marianne Schlosser, die in Wien lehrt, und der Schweizer Architekt Mario Botta.(2) Professorin Marianne Schlosser nannte das Faszinierendste an der Theologie Joseph Ratzingers: "Theologie ist keine Schreibtischstubenarbeit."(3) Den Sekretär der Vatikanischen Stiftung Joseph Ratzinger Pierluca Azzaro begeistert an der Theologie des emeritierten Papstes Benedikt XVI., "dass sie für alle gedacht ist"(4). Papst Franziskus hielt die Laudatio auf die Preisträgerin und den Preisträger und lobte den Theologen Joseph Ratzinger mit folgenden Worten: "Er stellt sich den Problemen unserer Zeit in einem Geist des mutigen Bewusstseins, stets wissend, wie er aus dem Hören der Schrift in der lebendigen Tradition der Kirche die Weisheit schöpfen kann, die für einen konstruktiven Dialog mit der Kultur von heute unabdingbar ist."(5) Angelo Kardinal Amato und der ehemalige Pressesprecher von Papst Benedikt XVI. Pater Federico Lombardi stellten im Namen der Joseph Ratzinger-Papst Benedikt XVI.-Stiftung die diesjährige Preisträgerin und den Preisträger vor.(6)

 

1. Lob der Frauen als Vertreterinnen höchster Glaubensweisheit

 

Papst Franziskus freute sich in seiner Ansprache, dass nach Professorin Anne-Marie Pelletier in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Frau den Preis überreicht bekommt. Papst Franziskus geht darauf in einer längeren Passage ein: "Wichtig ist aber, dass der Beitrag von Frauen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen theologischen Forschung und des Theologieunterrichts, die lange Zeit als fast ausschließlich dem Klerus vorbehaltene Bereiche galten, immer mehr anerkannt wird. Es ist notwendig, dass dieser Beitrag der zunehmend weiblichen Präsenz in Verantwortungspositionen der Kirche – besonders, aber nicht nur im kulturellen Bereich – gefördert und ausgebaut wird. Seit Paul VI. Teresa von Avila und Katharina von Siena zu Kirchenlehrerinnen ernannte, kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass Frauen die höchsten Stufen der Glaubensweisheit erreichen können. Das haben auch Johannes Paul II. und Benedikt XVI. bestätigt und Frauen wie die hl. Therese von Lisieux und Hildegard von Bingen in die Reihe der Kirchenlehrer aufgenommen."(7)

 

2. Die "Eucharistische Ökumene" kommt nicht aus der Theologie Joseph Ratzingers/Papst Benedikt XVI.

 

In Regensburg fragen sich manche, warum Elke Göß, Pfarrerin der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (ohne Dienstauftrag) den Preis der Joseph Ratzinger-Papst Benedikt XVI.-Stiftung nicht erhalten hat. Die Antwort ist einfach: Weil die von Elke Göß projektierte "Eucharistische Ökumene" nichts mit der Theologie von Joseph Ratzinger bzw. Papst Benedikt XVI. zu tun hat. Dies bedeutet nicht, dass es keine Gemeinsamkeiten gibt. Die Idee zur "Eucharistischen Ökumene" hatte Elke Göß als Abiturientin im Jahr 1982, als sie ein Referat über das Lima-Papier "Taufe, Eucharistie, Amt" im Kirchenvorstand der Gumbertusgemeinde in Ansbach halten musste. Sie hat in ihrem Theologiestudium die Vereinbarkeit ihres ökumenischen Verständnisses immer wieder mit den Lehren der evangelisch-lutherischen Theologie abgeglichen und nach der Gültigkeit und Relevanz der Implikationen dieser Idee für die römisch-katholische Kirche gefragt. Dabei spielte die Theologie Joseph Ratzingers höchstens indirekt eine Rolle.

Die religiöse und kirchliche Sozialisation von Elke Göß vollzog sich in der nachkonziliaren Zeit. Der Zeitgeist des Zweiten Vatikanischen Konzils prägte die kirchliche Arbeit und die Theologie nach dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils. Indirekt wurzeln also beide Theologieauffassungen, die von Joseph Kardinal Ratzinger bzw. Papst Benedikt XVI. und von Elke Göß, Pfarrerin (ohne Dienstauftrag), im Zweiten Vatikanischen Konzil. Mehr exakt bestimmbare Gemeinsamkeiten gibt es nicht.

 

3. Joseph Ratzinger führte weder die "ökumenische Eucharistie" aus noch äußerte er sich explizit zur "Eucharistischen Ökumene"

 

Joseph Ratzinger schreibt an einer einzigen Stelle von einer "ökumenischen Eucharistie". Er hat diesen Gedanken, so weit bisher bekannt, nie ausgeführt. Als Elke Göß, Pfarrerin der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (ohne Dienstauftrag), sich ab Ostern 2006 immer stärker mit dem Pontifikat von Papst Benedikt XVI. und mit dem Vatikan beschäftigt hat, suchte sie nach einem passenden Begriff für ihr ideelles Konstrukt in Anlehnung an das Lima-Papier "Taufe, Eucharistie, Amt" und entdeckte in der Literatur den Begriff von Joseph Kardinal Ratzinger: "Ökumenische Eucharistie". Elke Göß wollte dem damals amtierenden Papst nicht vorgreifen. Gleichzeitig fand sie es passend, einen Begriff für ihr ideelles Konstrukt zu wählen, der relativ nahe an der Theologie des weltweit bedeutendsten und größten Theologen des 20. Jahrhunderts und des 21. Jahrhunderts dran war. Im Jahr 2008 nannte Elke Göß erstmals ihr Projekt "Eucharistische Ökumene". Der Begriff bringt in besonderer Weise die Bedeutung der konfessionsübergreifenden Eucharistie zur Sprache und fokussiert gleichzeitig das ökumenische Streben auf sein wichtigstes Ziel hin.

 

4. Die "Eucharistische Ökumene" im Pontifikat von Papst Benedikt XVI.

 

Joseph Ratzinger bzw. Papst Benedikt XVI. hat weder seine Vorstellung von einer "Ökumenischen Eucharistie" jemals schriftlich ausgeführt noch hat er sich explizit zur von Elke Göß, Pfarrerin (ohne Dienstauftrag), projektierten "Eucharistischen Ökumene" geäußert. Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß war es, die ihr Projekt während des Pontifikates von Papst Benedikt XVI. so nahe wie möglich an den amtierenden Papst herangerückt hat. Es war der Versuch, verbunden mit der Bitte an den Papst, dass dieser das Projekt der "Eucharistischen Ökumene" übernehmen würde. Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß hatte gehofft, dass sich Papst Benedikt XVI. als erster Vertreter der "Eucharistischen Ökumene" für die konkrete Umsetzung dieses Projektes einsetzen würde. Tatsächlich wäre es fast dazu gekommen. Papst Benedikt XVI. traf weitreichende Vorbereitungen für eine gemeinsame Eucharistiefeier, die er geleitet hätte, und an der Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß mitkonsekriert hätte.(8) Dann stoppte Papst Benedikt XVI. plötzlich alle Vorbereitungen, ohne dass ein Grund kommuniziert wurde. Noch mehr als fünf Jahre später waren Bischöfe nicht eingeweiht, dass die erste offizielle Feier der "Eucharistischen Ökumene" gecancelt worden war. Erst unter Papst Franziskus und erst im Frühjahr 2018 wurden die letzten Kostbarkeiten, die Papst Benedikt XVI. extra für diese weltweit einmalige Messe anfertigen ließ, an den Internethandel in Deutschland zu Billigstpreisen verkauft. Derzeit gibt es keine Vorbereitungen von Seiten des amtierenden Papstes für eine Weiterführung der Vorbereitungen zu einer ersten offiziellen Feier der "Eucharistischen Ökumene". Jedenfalls sind Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß keine Pläne und keine Vorbereitungen von Seiten des Vatikans bekannt. Dies bedeutet nicht, dass es nicht eines Tages eine Messe im Sinne der "Eucharistischen Ökumene" geben wird.

 

5. Bisher juristisch nicht bearbeitete zehn Körperverletzungen durch sieben vatikanische Polizisten am 23. März 2008 und die Folgen

 

Sicherlich ein großer Hinderungsgrund ist derzeit, dass die "Vergewaltigung" (Staatsanwaltschaft Regensburg) am Ostersonntag, 23. März 2008, bei der Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß zehn Körperverletzungen zugefügt wurden, bisher juristisch nicht bearbeitet wurde. Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß hatte sich vor der schweren Knie-Operation, die sie in Folge der neun Jahre zurückliegenden Vergewaltigung im Juni 2017 über sich ergehen lassen musste, an den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer, der Mitglied im Kuratorium der Joseph Ratzinger-Papst Benedikt XVI-Stiftung ist(9) gewendet und ihn um Hilfe gebeten. Ebenso hatte Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Reinhard Kardinal Marx vor allem um finanzielle Unterstützung gebeten. Keiner der beiden Geistlichen hat darauf reagiert. Reinhard Kardinal Marx vertrat anlässlich einer Geburtstagsfeier für Papst em. Benedikt XVI. in München gegenüber Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß die Ansicht, sie solle den weltlichen Rechtsweg beschreiten. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Übergriffe von sieben vatikanischen Gendarmen bereits neun Jahre zurück und weder die vatikanische Gendarmerie selbst noch die italienische Gendarmerie noch die Polizei in Deutschland hat auch nur das Geringste unternommen, um die Straftaten von sieben vatikanischen Gendarmen juristisch zu ahnden. Dieser Hinweis war Reinhard Kardinal Marx völlig gleichgültig.

Rechtlich war Papst Benedikt XVI. am 23. März 2008 der oberste Gesetzgeber, der Oberste der Exekutive und der Oberste der Jurisdiktion. Papst Benedikt XVI. hätte direkt nach dem Ostersonntag, 23. März 2008 die Täter ihrer gerechten Strafe zuführen müssen und ein Verfahren gegen sie im Vatikan in Gang setzen müssen oder die italienischen Behörden auffordern müssen, Amtshilfe zu leisten und die zehnfachen Körperverletzungen strafrechtlich zu ahnden. Papst Benedikt XVI. war von dem Vorfall informiert. Die Deutsche Botschaft, die beim Vatikan akkreditiert ist, hatte sich in der Woche nach Ostern sofort um Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß gekümmert und die aller ersten Nothilfemaßnahmen eingeleitet. Die zuständige Botschaftsmitarbeiterin hatte mit dem Privatsekretär von Papst Benedikt XVI. Monsignore Georg Gänswein persönlich zwei Mal telefoniert. Papst Benedikt XVI. hat bis zu seinem Rücktritt am 28. Februar 2013 nichts unternommen, um die zehnfachen Körperverletzungen, die Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß fünf Jahre vorher zugefügt worden waren, strafrechtlich ahnden zu lassen. Sehr merkwürdigerweise unternimmt auch Papst Franziskus überhaupt nichts, damit Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß Recht bekommt und damit ihr die immsenen Behandlungskosten für die zehn Körperverletzungen samt Verdienstausfall und Schadensersatz von den Tätern erstattet werden.

Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) muss immer wieder fragen, ob eine Vergewaltigung durch sechs vatikanische Polizisten ein Antragsdelikt ist. Offensichtlich ist dies so. Nachdem die schwere Knie-Operation im Juni 2017 notwendig geworden war und nachdem der Gesundungsverlauf äußerst unbefriedigend verlief, hat Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß am 30. August 2017 bei der Präfektur in Rom und am 31. August 2017 bei der Kripo in Regensburg Strafanzeige wegen zehnfacher Körperverletzungen gestellt, die von der Staatsanwaltschaft Regensburg als "Vergewaltigung" eingestuft wurden. Damit verjährt die Tat erst nach zwanzig Jahren. Körperverletzungen verjähren nach zehn Jahren. Zehn Jahre hatten die italienischen Behörden und die deutschen Behörden bereits vergehen lassen, ohne dass irgendjemand etwas unternommen hätte. Im Vatikan geht man davon aus, dass die Sache erledigt ist. So jedenfalls wurde es Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß mitgeteilt. Keiner denkt daran, Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß die ärztlichen Behandlungskosten und die Kosten für jahrelang notwendige Physiotherapie zu erstatten. Würde Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß den Preis der Joseph Ratzinger-Papst Benedikt XVI.-Stiftung erhalten, so würde dies als eine Beeinflussung der Justiz interpretiert werden können. Da sich seit dem 30. August 2017 bzw seit dem 31. August 2017 so gut wie nichts getan hat, und da die Strafsache wegen "Vergewaltigung" noch zehn Jahre offen bleiben kann, um dann wegen Formfehlern eingestellt zu werden, ist derzeit mit einer juristisch qualifizierbaren Gerechtigkeit nicht zu rechnen.

Im Gegenteil: Im November 2018 wurden alle Konten und Geldanlagen von Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) durch den Kölner Rechtsanwalt Thomas K. gesperrt. Es sollen etwa sechs tausend Euro eingezogen werden im Auftrag einer Versicherung, die ausschließlich in kirchlicher Trägerschaft ist. Dieser Betrag scheint die Bezahlung für die Kosten der schweren Knie-Operation im Juni 2017 zu sein. Zudem hat ein Regensburger Gerichtsvollzieher einen Haftbefehl erwirkt, um 555 Euro einzutreiben, die eine bekannte Klinik aus dem Regensburger Umland in Rechnung gestellt hat, bei der sich Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß vor der Knie-Operation untersuchen ließ, um die Notwendigkeit dieses großen chirurgischen Eingriffs im Vorfeld abzuklären. Diese Klinik hätte allerdings den nächsten freien Operationstermin erst im August 2017 zur Verfügung gehabt. Da die Zeit sehr drängte und Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß noch nicht einmal mehr vom Bett zum Bad laufen konnte, musste sie sich für eine andere Klinik entscheiden. Außer diesen beiden großen Rechnungen will genau in diesem November 2018 eine Regensburger Rechtsanwaltskanzlei über 800 Euro für die misslungene Physiotherapie, bei der zwischen August 2017 und November 2017 in einem Gesundheitszentrum nahe des Regensburger Bahnhofs praktisch keine Fortschritte erzielt wurden. Auf drei verschiedenen Wegen wird damit versucht, Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß nochmals vehement zu schaden. Schuld sind die Kripo Regensburg und die Staatsanwaltschaft Regensburg, die seit der Strafanzeige vor 15 Monaten quasi untätig geblieben sind. Die römischen Behörden haben offensichtlich die Strafanzeige noch nicht einmal bearbeitet. Der bayerische Staat versucht ein Strafverfahren in Rom zu vereiteln, indem er die Strafsache an sich zieht. Dafür gäbe es nur einen einzigen rational zuträglichen Grund. Joseph Ratzinger alias Papst em. Benedikt XVI. ist immer noch in seiner alten Heimat Pentling gemeldet. Der Ort Pentling grenzt direkt an Regensburg an. Joseph Ratzinger alias Papst em. Benedikt XVI. ist im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Er hätte bereits 2008 die Täter juristisch belangen müssen, die Hintergründe der Tat aufdecken müssen und für einen angemessenen Schadensersatz für das Opfer sorgen müssen. Dies hat Papst Benedikt XVI. alles unterlassen. Dafür könnte es einen Grund geben: Er selbst könnte der Auftraggeber der zehn Körperverletzungen sein.

Zu beachten ist, dass Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß nicht das einzige weibliche Opfer im Pontifikat von Papst Benedikt XVI. war. Ihr sind mindestens noch vier Frauen bekannt, die lebenslang körperlich geschädigt wurden. Auch die US-amerikanische First Lady Michelle Obama wurde im Petersdom von dem Gendarmen Alessandrini sexuell belästigt. Einige Touristinnen und Touristen, die zufällig zur gleichen Zeit im Petersdom waren, wurden ungewollt zu Zeuginnen und Zeugen.

Für Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß hatten die zehn Körperverletzungen gravierende Folgen. In der Woche nach Ostern 2008 wurden ihr nach ihrer Heimkehr von einem Bayreuther Arzt beide Hände verbunden, so dass sie noch nicht einmal einen Löffel halten konnte, um zu essen. Sie konnte sich auch nicht die Hose hochziehen, den BH anziehen oder die Haare frisiern. Zwei Jahre musste sie ununterbrochen Physiotherapie beanspruchen. Folgeschäden sind bis heute nachvollziehbar.

 

6. Vergewaltigung am Ende des Zweitstudiums verhindert Karriere als Professorin

 

Vor dem Ostersonntag, 23. März 2008, studierte Elke Göß im Zweitstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin Sozialwissenschaften. Dies ist ein Studiengang, der Soziologie und Politikwissenschaft kombiniert. Elke Göß hatte sehr gute Studienergebnisse, weshalb einige Professoren sie für Kolloquien in anderen Disziplinen empfahlen. Elke Göß hatte vor dem 23. März 2008 beste Aussichten, zu promovieren, zu habilitieren und sie war auf dem geraden Weg, eines Tages Professorin zu werden. Die Studienordnung des sozialwissenschaftlichen Instituts wurde nach dem massiven Einwirken der damaligen Bundesbildungsministerin Annette Schavan mehrmals spontan geändert, so dass jedes Semester eine andere Prüfungsordnung galt. Damit sollte u.a. der Übergang vom Diplomstudiengang zum Bachelor- und Masterstudiengang gewährleistet werden. Aufgrund der geänderten Prüfungsordnung konnte sich Elke Göß zwei Mal nicht zur Prüfung anmelden, da sie von einem Semester zum nächsten plötzlich neue Prüfungsvoraussetzungen zu erfüllen hatte. Hinzu kam, dass Elke Göß im Herbst 2004 schwer erkrankte und die Genesungsphase sich hinzog. Im Frühjahr 2008 schien vor dem 23. März alles in bester Ordnung. Um 13 Uhr am 23. März 2008 konnte Elke Göß noch nicht einmal mehr gerade gehen. Nachmittags bekam sie innere Blutungen. Gegen eine aufziehende, langwierige Traumatisierung kämpfte eine sehr freundliche Botschaftsmitarbeiterin tagelang an, bis Elke Göß nach Hause fuhr. Am 28. März 2008 wurden ihr beide Hände von einem Arzt eingebunden. Noch über ein Jahr später konnte Elke Göß keinen Stift eine Stunde lang halten und damit schreiben. Unter diesen Umständen war nicht mehr daran zu denken, mehrere dreistündige Studienabschlussklausen in einer Woche zu schreiben. Sie konnte über ein Jahr später noch nicht einmal eine Stunde lang mit der Hand schreiben. Für Studienabschlussarbeiten darf der Computer nicht verwendet werden. Da gibt es keine Ausnahmen, auch nicht, wenn man von sieben Gendarmen drei Stunden lang festgehalten wurde und zehn Körperverletzungen zugefügt bekommen hat.

Bereits kurz nach den Misshandlungen am Ostersonntag, 23. März 2008, im Vatikan war klar, dass sieben vatikanische Polizisten kein Interesse daran haben, ob eine Berliner Studentin ihre Diplomprüfung ablegt oder nicht. Vielleicht hatte der amtierende Papst, der sich gerne als der Professoren-Papst sieht, ein Interesse, die vielfach qualifizierte bayerische Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) lebenslang zu schädigen? Dass Papst Benedikt XVI. bis heute mit keinem Wort auf die Misshandlungen vor über zehn Jahren eingegangen ist, könnte dafür sprechen. In seinen Schriften finden sich zahlreiche Belege dafür, dass Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. gerade die Soziologie für eine durch und durch säkulare Wissenschaft hält, die zu stark vom linken Spektrum beeinflußt ist. In der Soziologie hatte Elke Göß an der Universität Bayreuth in der Zwischenprüfung die Note 1,0 erhalten.

Elke Göß sagt, sie sei aus ihrem Zweitstudium "herausvergewaltigt" worden. Wären Elke Göß die zehn Körperverletzungen am Ostersonntag, 23. März 2008, nicht zugefügt worden, wäre sie heute sicherlich Professorin.

 

7. Preisträgerin oder Aktivistin gegen Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche in der römisch-katholischen Kirche?

 

Am 17. November 2018 erhielt Professorin Marianne Schlosser als zweite Frau den Preis der Joseph Ratzinger-Papst Benedikt XVI.-Stiftung. Elke Göß, Pfarrerin der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (ohne Dienstauftrag), rechnet nicht damit, dass sie diesen Preis jemals erhalten wird. Ihr Projekt der "Eucharistischen Ökumene" verfolgt sie weiterhin, aktualisiert es und adaptiert es immer wieder neu.

Das Lob von Papst Franziskus auf die Notwendigkeit von Frauen als Theologinnen(10) zeigt nur eine Seite des Umgang der römisch-katholischen Kirche mit Frauen. Mehrere Frauen sind im Pontifikat von Papst Benedikt XVI. körperlich lebenslang geschädigt worden, weil sie durch die vatikanische Gendarmerie erheblich verletzt wurden. Papst Franziskus wird von mehreren Nonnen beschuldigt, dass er sie nicht einvernehmlich zum Sexualverkehr gezwungen haben soll. Eine Schweizer Nonne, die aus ihrem Orden ausgetreten ist, schätzt, dass dreißig Prozent aller Nonnen vergewaltigt werden. Der sexuelle Missbrauch von Jungen und jungen Männern durch Priester und Ordensangehörige ist letztlich eine Form sexualisierter Gewalt, wie sie auch viele Frauen in der römisch-katholischen Kirche erfahren. Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß ist auf ihrer Internetseite "Lib & In" auf die sexualisierte Gewalt in der römisch-katholischen Kirche eingegangen. Sie befaßt sich schon zwanzig Jahre lang mit der Vereinbarkeit von Theologie und Ethik und ist eine vehemente Befürworterin der Umsetzung ethischer Maximen in Alltagshandeln. Sie steht dafür, dass Theologie nicht nur "Schreibtischstubenarbeit" (Marianne Schlosser) ist.

 

Fazit

 

Pfarrerin (ohne Dienstauftrag) Elke Göß erwartet aus den oben genannten Gründen nicht, dass ihr eines Tages der Preis der Joseph Ratzinger-Papst Benedikt XVI.-Stiftung verliehen werden wird.

 

 Elke Göß

 

(1) vgl. Höfferer Christina (2018): Papst Franziskus: Sich wie Ratzinger den Problemen unserer Zeit stellen, https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-11/papst-franziskus-bei-der-verleihung-des-ratzingerpreises.html,18.11.2018

(2) vgl. Marinnne Schlosser, https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Schlosser,18.11.2018; vgl. Galgano Mario (2018): Ratzinger-Peisträgerin: "Theologie ist keine Stubentischarbeit", https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2018-11/ratzinger-preis-interview-marianne-schlosser-wien-theologie.html,18.11.2018; vgl. Mario Botta, https://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Botta,18.11.2018

(3) Galgano Mario (2018): Ratzinger-Peisträgerin: "Theologie ist keine Stubentischarbeit", https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2018-11/ratzinger-preis-interview-marianne-schlosser-wien-theologie.html,18.11.2018

(4) Schiemann Hendrik (2018): Interview: "Ratzingers Theologie ist für alle gedacht", https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2018-11/interview-papst-benedikt-experte.html,18.11.2018

(5) Vatican News - mg/skr (2018): Die Ansprache des Papstes bei der Ratzinger-Verleihung, https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-11/ratzinger-preis-papst-franziskus-ansprache-wortlaut-deutsch.html,18.11.2018

(6) vgl. Vatican News - mg/skr (2018): Die Ansprache des Papstes bei der Ratzinger-Verleihung, https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-11/ratzinger-preis-papst-franziskus-ansprache-wortlaut-deutsch.html,18.11.2018

(7) Vatican News - mg/skr (2018): Die Ansprache des Papstes bei der Ratzinger-Verleihung, https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-11/ratzinger-preis-papst-franziskus-ansprache-wortlaut-deutsch.html,18.11.2018

(8) Nähere Angaben zu dieser ersten offiziellen Feier der "Eucharistischen Ökumene" werden in Kürze hier folgen.

(9) vgl. Initiatoren und Organe der Stiftung, https://ratzinger-papst-benedikt-stiftung.de/stiftung.html,18.11.2018

(10) vgl. Vatican News - mg/skr (2018): Die Ansprache des Papstes bei der Ratzinger-Verleihung, https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-11/ratzinger-preis-papst-franziskus-ansprache-wortlaut-deutsch.html,18.11.2018

 

18. November 2018

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update: 21. November 2019

Installation: 10. Mai 2018

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